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Hysterektomie per LASH – Mein Tagebuch

Holter die Polter war sie da, die Diagnose:

Ihre Gebärmutter muss raus, am besten jetzt sofort!
Wie jetzt, sofort?! Hey…ich hab gerade Urlaub….ich kann und will jetzt nicht ins Krankenhaus.
Stooooooop!
Am besten ist es, ich fang mal ganz vorne an, und führe euch bis zu diesem Moment, als ich weinend vor Schmerzen beim Gyn auf der Liege lag und es hieß, dass ich eigentlich schon ein akutes Abdomen habe und sofort ins KH zur Op müsste:

Im Oktober wurde bei mir bei einer Untersuchung ein kleines Myom festgestellt.
Ein Myom ist ein Tumor in oder an der Gebärmutter (es gibt drei verschiedene Arten), mehr Infos findet ihr hier und auch hier.
Bei mir wurde ein submuköses festgestellt ,immerhin habe ich mir die seltenste Variante ausgesucht, das spricht doch wieder für meine Gebärmutter, dagegen sprechen die Beschwerden, die es nach sich ziehen kann.
Im Oktober war es 2,3 cm klein, also alles im grünen Bereich, ich sollte es nur irgendwann mal kontrollieren lassen.
Im April musste ich wegen einiger Beschwerden zum Gyn und da war das gute Stück schon 4,6 cm groß, war ja klar, sonst geht bei mir alles langsam, aber DAS geht schnell, also wachstumstechnisch gesehen.
Mir wurde dann mitgeteilt, dass ich mir nen Kopf machen soll, ob ich nur das Myom per Bauchspiegelung entfernen lassen möchte oder direkt die Gebärmutter mit, da meine Familienplanung abgeschlossen ist, und die postoperativen Beschwerden bei beiden Eingriffen fast gleich sind, nur bei der Entfernung bleibt das Risiko, dass es nachwächst.

Wenn die Gebärmutter raus ist, ist dieses Problem natürlich gelöst.
Das hört sich jetzt voll krass an, aber ich bin gelernte Arzthelferin (jetzt neudeutsch MFA- Medizinische Fachangestellte ), daher wurde mir das nur zackig untergeschoben, da ich selbst das nötige Fachwissen habe.
Größenkontrolle sollte nach 6 Monaten oder schon im September erfolgen, je nachdem ob ich Beschwerden habe.
Im Juni hatte ich meine Periode und dachte ich bring ein Kind zur Welt, Krämpfe und Schmerzen und Wahnsinnsblutungen, die über alles hinaus gegangen sind, was ich je erlebt habe (einschließlich der Zeit nach meinen Entbindungen).
Hab mich einen Tag mit Ibuprofen weggedröhnt (war ein Samstag, also kein Arztgehtag) und dachte gut ist.
Drei Tage nach dem schlimmsten Schmerztag hatte ich dann noch das Gefühl, dass mein Unterleib aufgebläht ist und es war kein Gedanke an das Tragen von normaler Jeans oder normalem Sitzen.
Jetzt Mitte Juli hatte wieder meine Periode (wir natürlich im Urlaub auf Rügen), Donnerstag Abends bekam ich starke Schmerzen links, die auch über Nacht nicht weggingen, Freitag früh sind wir zurück nach Berlin gefahren um meinen älteren Sohn zu seinem Vater zu bringen, und wollten Samstag auch direkt wieder nach Rügen, deswegen hatten wir auch alle Klamotten und überhaupt allen Kram da gelassen.
Die Schmerzen wurden im Auto so schlimm, dass ich quasi direkt von der Autobahn zu meinem Gyn gegangen bin, als der Ultraschall gemacht hat (und er war sehr vorsichtig) hab ich geheult vor Schmerzen, ich, die sonst alles hinnimmt und weitermacht.
Guckt der Gyn mich an, und sagt: Tja Frau….., kein Wunder, sie haben ein Riiiiiiiiieeeeesenmyom, die Gebärmutter ist extrem vergrößert , das ist schon ein akutes Abdomen, sie müssten eigentlich direkt von hier mit der Feuerwehr ins KH zur OP.
Ich natürlich voll am Heulen, ich hab meine Klamotten auf Rügen und ich will nicht ins Humboldt KH (das ist bei uns in Berlin-Tegel das nächste KH), ich hatte mir ja ein anderes KH ausgesucht, falls ich wirklich im Herbst (HERBST!!!) operiert werden müsste, nämlich die MIC – Klinik in Berlin-Steglitz/Zehlendorf, mit der mein Gyn bei sowas sonst auch gern zusammenarbeitet.
Guckt er mich an und fragt ob das mein Ernst wäre, und es müsste zeitnah was gemacht werden, die Schwester kümmert sich um einen Untersuchungstermin in der MIC Klinik, ich soll mal warten.
Hab ich erstmal heulend meinen Mann angerufen, den hats fast umgehauen, ich hatte ihm ja nicht gesagt wie schlimm meine Schmerzen wirklich waren, sowas können Männer doch gar nicht ab.
Für Montag haben die in der Klinik mich dann noch in die Sprechstunde gequetscht.
Der Gyn meinte auch nur, so schnell wie möglich OP, da ich ja nun sehr starke Schmerzen hatte (auch ohne Periode) und unter der Periode Blutungen , die für mehrere Perioden gereicht hätten.

Ich schreib das nur, weil natürlich nicht jedes Myom operiert werden muss, das kommt immer auf den individuellen Fall an!

Auch nach dieser Periode, hatte ich noch ca. 3 Tage einen aufgedunsenen, schmerzenden Unterleib. Keine Jeans, kein normales Sitzen.

Mein Myom hatte einen Durchmesser von schlaffen 8,1 cm (wie ne Frauenfaust oder ein durchschnittlicher Apfel), es hatte sich also in drei Monaten erheblich vergrößert, fast verdoppelt, und bei diesem Größenwachstum war zu befürchten, dass es weiterhin so schnell wächst und dann hätte es enge werden können mit der von mir favorisierten OP Methode per Spiegelung und mit Erhaltung des Gebärmutterhalses.
Einen Bauchschnitt wollte ich wegen der längeren Klinikverweildauer und wegen der längeren Heilung nicht, die vaginale Entfernung war für mich keine Option, da ich den Gebärmutterhals und die Bänder erhalten lassen wollte.
Die Eierstöcke sollten bei unauffälligem Befund ebenfalls in meinem Körper verbleiben, denn wenn ich was nicht brauchen könnte, wären es vorgezogene Wechseljahre.
Außer der Gebärmutter war auch alles schick, also: Eierstöcke noch da

OP Termin sollte dann auch der 27.07. sein, ich habe trotzdem nochmal gefragt, ob es nicht ein wenig später gehen würde, nach den Ferien, Anfang August, fragt er mich ganz locker, ob ich riskieren möchte bei der nächsten Periode zu verbluten *schluck*
Also sind wir direkt nach dem Klinik Termin wieder nach Rügen gefahren um noch 10 Tage abzuschalten.
Leider wurden die Schmerzen immer stärker, so dass der Urlaub auch nicht so richtig zum genießen war.
Am 26.07 waren wir wieder in Berlin und am 27.07 war ich dann nachmittags in der MIC Klinik.
Ich wurde hier sehr freundlich aufgenommen, bekam mein Zimmer zugeteilt und mir wurde genau erklärt, wie der Abend für mich laufen würde.
Um 20.30 Uhr gings ab in den OP. Gegen 23.30 Uhr hab ich dann schon meinen Mann am Telefon angelallt
Geschlafen habe ich kaum, ich bin Seitenschläferin und auf dem Rücken is ja nix für mich und dieser ganze Streß hat mich wach gehalten bis 3.30 Uhr.

Der Tag gestern  (Tag 1 post OP) war solala, ich bin morgens aufgestanden und frühstücken gewesen, aber da es ja die letzten Tage in Berlin sehr heiß war und dadurch die Luft überall steht und ich grundsätzlich zu wenig trinke und mir grad ein paar Stunden vorher die Gebärmutter entfernt worden war, ist mir natürlich der Kreislauf voll abgekackt und wegen des mangelnden Schlafes war ich dann eh total down und Bauchweh gabs noch gratis.
Spätnachmittags bekam ich dann auch noch die allseits gefürchteten Schmerzen vom Gas im Bauch, die sich über die Brust zur Schulter in den Rücken fortsetzten, bei jedem Atemzug, das Gefühl ein Messer wird in die Lunge gestossen, das war blöd.
Die Nacht war gut, ich war so erschöpft, dass ich echt geratzt habe.

Heute morgen (Tag 2 post OP) haben sie mir die Pflaster von den Schnitten gezupft, das tat weh, vor allem links, wo die Tiefenmuskulatur genäht worden ist, da tuts sowieso voll weh, und das soll auch noch länger so bleiben *grummel*, aber DANN war es soweit: Duschen, frau glaubt gar nicht wie toll es sein kann zu duschen!
Und ich darf morgen (Montag) schon wieder nach Hause, Yippieh.

Wenn ich bedenke, dass mir vor 41 Stunden die Gebärmutter entfernt worden ist, muss ich sagen, es geht mir echt gut.

So..das war also mein Urlaub dieses Jahr.

Wer mehr Infos braucht über die MIC Klinik guckt hier, ich kann diese Klinik nur wärmstens empfehlen, das Personal ist sehr freundlich und zuvorkommend, völlig egal ob Service-Personal, Ärzte oder Krankenschwestern, hab ich so noch nie erlebt!!!

Für mehr Infos über die LASH Methode, guckt ihr bitte hier oder auch hier

Sollte jemand Fragen haben, fragt mich einfach.

30.07.2012:(Tag 3 post OP)

Ich bin seit heute morgen 10 Uhr wieder zu Hause. Die Schmerzen sind nicht schlimm, ich habe heute bisher 200 mg Ibuprofen genommen.
Die Schnitte sehen gut aus.
Blutungen hatte ich übrigens gar keine.
Ich hatte auch keinen Einlauf vor der OP, keinen Katheter und keine Drainage nach der OP.
Vier Wochen noch kein Mountain Bike fahren (steht auf meinem Zettel!!), kein Baden, kein GV, nicht schwer tragen etc.

Also das Mountain Biken wird mir sehr fehlen

31.07.12 (Tag 4 post OP)

Morgens habe ich meine KH Sachen ausgepackt, mich ausgeruht, geduscht, mich ausgeruht.
Da ich mich so ausgeruht fühlte, dachte ich mir einkaufen könnte nicht schaden.
Heißt vom Mann fahren lassen, Kind mitnehmen zum Sachen in den Einkaufswagen packen lassen.
Das Ganze hat im Supermarkt vielleicht 10-15 Minuten gedauert, an der Kasse dachte ich schon, ich brech zusammen, ich wurde immer zittriger, mir kamen die Tränen ich wollte nur noch raus.
Zu Hause bin ich direkt ins Wohnzimmer gestürmt und hab mich lang gemacht.
Ich habe diesen Ausflug bitter bereut.

Mir tat mein Bauch weh und ich war total geschafft für den Rest des Tages.

01.08.2012 (Tag 5 post OP)

Nach gestern weiß ich jetzt was mit Schonen gemeint ist und das habe ich auch gemacht.
Ich habe lediglich eine Ladung Wäsche aufgehangen und mich sonst ausgeruht.
Was mir sehr zu schaffen macht ist der nicht wirklich in Gang kommende Stuhlgang, ich habe jetzt mit Flohsamen angefangen und mit Äpfeln.
Ich brauchte nur zum Abend eine 200er Ibu, zum Abend werde ich immer etwas warm und weinerlich.

02.08.2012 (Tag 6 post OP)

Ich habe heute vormittag draußen gelegen und gelesen, dafür wurde es aber ab mittag zu heiß.
Seitdem warte ich drinnen auf das angekündigte Gewitter…….

Schmerzen an den Schnitten habe ich kaum, auch die Beschwerden unter den Schnitten beim Bauchanspannen sind erträglicher geworden, das Aufstehen ist eigentlich schmerzfrei. Natürlich geht das das Aufstehen nur über die Seite.
Lediglich in der Mitte, also innen, wo der Stumpf ist, fühlt es sich unangenehm an, tut aber nicht wirklich weh.
Mein Bauch rumort fleißig von Weintrauben, Äpfeln und Flohsamen und jeder Menge Wasser, da sich aber nicht wirklich Bedeutendes tut, habe ich ein leichtes Abführzäpfchen verwandt, das auch bei Hämorrhoiden angewandt werden kann, also nur die Peristaltik fitt macht und gleichzeitig „den Ausgang fettet“, damits leichter geht.
Nun ist DAS wenigstens bessser für heute.

Schmerzen habe ich eigentlich keine, es zwickt und zwackt hin und wieder, aber ich bin auch erst vor einer Woche operiert worden.

03.08.2012 (Tag 7 post OP)

Ist ja normalerweise nix was frau posten würde, aber ich habe im  Netz oft gelesen, dass Frauendamit arge Probleme habe, deswegen poste ich es doch.
Endlich eigener Stuhlgang, niemand wird glauben wie toll das sein kann.

Heute wurden mir die Fäden gezogen, im Bauchnabel war das voll ihgitt.

Der Gyn war sehr erfreut, dass die Fäden so problemlos rauskamen, ich übrigens auch.
Ich habe gefragt wegen des Ausflusses, der ist schon reichlich und ich muss weiterhin Binden benutzen (das letzte Mal musste das nach der Entbindung sein, ich HASSE Binden).
Er meint damit muss ich noch ein Weilchen leben, das ist normaler Wundfluss, vergleichbar mit dem Wundfluss nach einer Entbindung in dem Stadium, wo es so ins gelbliche übergeht.
Na gut…ich halte durch.

Schmerzen habe ich eigntlich nicht wirklich, es zwickt, es zwackt, maximal 200mg Ibu pro Tag.

Nach dem Gyn Besuch bin ich so fertig wie nach einem Tag Arbeit, bin direkt aufs Bett und habe mich ewig nicht bewegt, dafür Schoki gefuttert, macht glücklich.
Übrigens wurde ich ohne Diskussion direkt weitere 4 Wochen krank geschrieben, also ingesamt knapp 5 Wochen, ich schreib das nur, weil ich gelesen hatte, dass einige damit Probleme bei ihrem Gyn zu haben scheinen.

04.08.2012 (Tag 8 post OP)

Mittags die Schrecksekunde auf dem Klo, lachs/rosefarbener Ausfluss, also minimale Blutbeimischung. Schluck.
In einigen Foren hatte ich gelesen, dass das so sein kann, aber ich hatte 1 Woche nix und jetzt doch???

05.08.2012 (Tag 9 post OP)

So, mal ist der Wundfluss gelblich, mal rose, das schafft mich, also Anruf in der MIC Klinik, eine supernette Schwester hat mir gesagt, dass das schon ok ist, 2-6 Wochen post OP kann das sein, der GMHals ist verödet worden, und wenn sich ab und an Schorf löst, kann dabei Blut abgehen, es darf nur nie mehr als ne Schmierblutung sein, dann soll ich mich melden oder wenn ich Schmerzen bekomme.
PUH…da bin ich doch erleichtert, es ist schon was anderes Patienten zu haben als Patientin zu sein….

Schmerzen habe ich keine, eher so ein Druckgefühl nach unten.
Wenn ich Schmerzen habe, dann so im Bereich hinter, knapp über dem Schambein, da wo die GM mal war, also auf Höhe des GM Halsstumpfes.

06.08.2012 (Tag 10 post OP)

Heute war die Einschulung auf der Oberschule, also mein zweiter großer „Draußen-Auftritt“.
Ein bißchen Bammel hatte ich schon, da ich immer voll schnell schlaffi bin.
Nachts schwitze ich seit der OP immer sehr stark und morgens ist mein Kreislauf voll im Keller.
Außerdem trinke seit der OP sehr viel und habe auch ständig Durst, Fieber habe ich nicht, und ich muss auch entsprechend Pipi.
DAS alldings tut etwas weh, aber nicht von der Blase, sondern beim Entspannen des Beckenbodens, eher der GM Hals Stumpf.

Zurück zum Tagesplan,
Autofahrt von 20 Minuten (immer noch als Beifahrerin), dann 15 Minuten in einem sauerstofflosen schwülen Schulfur stehen, die Schweißausbrüche waren nicht gespielt und ich hatte glücklicherweise Wasser mit. Dann 50 Minuten (mehr oder weniger) sitzen, ich habs gerade so zum Auto geschafft und mich direkt nach Hause fahren lassen. Da muss erschöpft sein neu definiert werden, mein Mann musste dann nochmal los unseren Jungen abholen, da die heute noch 1 Stunde Kennenlernen hatten, aber DAS hätte ich nicht mehr überlebt.
Ich habe mich seitdem gut ausgeruht.

Belastbarkeit ist also keine vorhanden, das schafft mich, da ich ein sehr tatenfreudiger Mensch bin, und NIE andere um Hlfe bitte, wenn es nicht superdoll sein muss.
Aber was solls, es wird geschont, auch wenn ich bestimmt bald Warzen am Hintern haben werde, aber was nützt mir vorzeitiger Tatendrang wenn Schmerzen und ne Senkung die Folgen sein können.

07.08.2012 (Tag 11 post OP)

Heute morgen großer Schreck:
Schmierblutung auf der Vorlage *schluck*
Erstmal ignorieren und weitermachen.
Nächste Vorlage normaler Wundfluss *gut*
Allerdings im Laufe des Tages immer mal wieder so kleine Blutfitzelchen, also nur so winzige Stückchen, mal abwarten.
Schmerzen habe ich gar keine, also immer nur so ein Druckgefühl wie schon mal beschrieben.
Durst habe ich immer noch wie verrückt, also ich schaffe locker meine 2 Liter, manchmal auch mehr.

Ich war heute einkaufen, getragen hab ich nüscht, bin ja nicht blöd, dafür war mein Mann mit.
Ich muss mich mehr bewegen, hab nämlich heute morgen gemerkt, dass mein Kreislauf ziemlich schwächelt, also doch mehr Bewegung. Nach dem Einkaufen fühlte sich mein Inneres irgendwie wund an, nach einer längeren Couchpause war das aber wieder okay, ich hab nur noch Schiß, dass es doch irgendwie blutet.

Ich habe wieder kein Schmerzmittel gebraucht, es ziept, es zwackt manchmal, die Narbe auf der linken Seite hat bedauerlicherweise einen leichten Kratertrend, ich hoffe, es gibt keine Verwachsungen, leichte Gefühlsirritationen über dem Schambein, aber das hatte ich nach dem Kaiserschnitt wesentlich schlimmer, da war die Hälfte knapp 6 Monate gefühllos.

08.08.2012 (Tag 12 post OP)

Heute ist ein ganz mieser Tag, ich könnte heulen einfach nur so, ich fühle mich krank, schlaff und total traurig.
Die Blutungen sind stärker geworden, nun habe ich natürlich Angst, dass ein Gefäß wieder aufgegangen sein könnte.
Andererseits wäre jetzt auch gerade Periodenzeit, ich könnte kotzen.
Anrufe beim Arzt ergeben: OP ist ja noch nicht lange her, entweder ich hab die Nerven abzuwarten oder ich geh hin.

Es ist schon spät nachmittags, ich warte bis morgen

09.08.2012 (Tag 13 post OP)

Morgens immer noch Blutungen, aber sie werden schwächer, Schmerzen habe ich keine, im linken Narbenbereich zeckt es ab und an bei ner blöden Bewegung ordentlich. Bücken ist immer noch nicht so toll, das ist vorne im Bauchbereich der OP sehr unangenehm.

Tag 14 post OP

Die Blutungen haben aufgeführt, normaler Wundfluss ist wieder zurück, ich hätt nie gedacht, dass ich mich darüber freuen würde.
Ich habe immer noch viel Durst und trinke für meine Verhältnisse sehr viel.
Schmerzen habe ich keine, ich habe auch schon seit Tagen keine Schmerzmedikamente genommen.
Die Narbenbereiche sind immer noch sehr unangenehm bei einigen Bewegungen, manchmal tuts auch richtig fies weh, aber nix was Medis bräuche, es dauert immer nur einen Moment lang.

Tag 15 post OP

Ich habe es gewagt: Wir sind nach Rügen gefahren.
Ich bin natürlich nicht selbst gefahren, bei einer Reisegeschwindigkeit von 180/200 km/h sollte die Fahrerin schon topfit sein, bin ich aber nicht, nicht dass ich bei einer Vollbremsung verkacke, weils mir im Bäuchlein schmerzt 
Ich habe eine mehr oder weniger gekippte Liegposition (WAHNSINN, was frau alles tolles bei diesem Sitz einstellen kann), habe ein Kissen auf mein Bäuchlein gepackt, damit im Falle eines der Gurt nicht alles quetscht, und es lief super.
Auf Rügen hab ichs mir im Liegestuhl bequem gemacht, bis so eine scheiß-aufdringliche Wespe mir fast ins Ohr gekrochen ist, vor Panik bin ich direkt hochgeschossen und dachte meine Narbe platzt auf (diejenige welche durch die Muskulatur ging, wo der Morcellator drin war), und als wenn das nicht genug gewesen wäre, kam noch so ein Mistviech und ich wieder hoch, daraufhin hab ich echt geweint wie ein Mädchen und bin dann erschöpft eingeschlafen.
Seitdem zwickt die Narbe wieder ein wenig beim Aufsetzen.
Ich bin um 19 Uhr auf die Couch gefallen und auch erst wieder zum Schlafen gehen aufgestanden, so erschöpft war ich.

Tag 16 post OP

Immer mal wieder blutiger Ausfluss, und wegen gestern zwickt die Narbe, also das Gewebe darunter, nicht die Narbe per se.

Tag 17 post OP

Insgesamt fühle ich mich sehr gut, die Narbe zwackt immer, Wasserlassen geht inzwischen auch wieder viel besser, alles normalisiert sich.
Mein Haarausfall lässt auch langsam nach, der hatte direkt am Tag nach der OP begonnen, mein Körper fand die OP wohl doch nicht sooooo gut, und reagiert mit Haarausfall .

Tag 18 post OP

Ich kann mehr Dinge im Haushalt erledigen ohne mich nach 15 Minuten wieder hinlegen zu müssen.
Heute habe ich Wäsche aufeghangen, in der Küche rumgeräumt und Aufkleber von der Kinderzimmertür gekratzt (erlaubt euren Kindern NIEMALS Aufkleber an den Türen zu hinterlassen!!).
Nach drei Stunden bekam ich wieder dieses Druckgefühl am Stumpf und musste michhinlegen, nach 1 Stunde und viel Wasser gings langsam wieder, merke 18 Tage nach so einer OP heißt noch lange nicht gesund zu sein!

Der Ausfluss ist seit gestern blutiger Schleim, so wie bei Beginn einer Geburt oder auch beim Eisprung oder auch 1,2 Tage vor der Periode, nichts was mir Sorgen macht, ich ignorier das also.

Tag 19 post OP

Sitzen länger als 15- 20 Minuten ist nicht schön, es beginnt dann ein unangenehmer Druck beim Stumpf *genervt die Augen rollt*

Tag 20 post OP (16.08.)

Heute ist ein absoluter Scheißtag, mir tut die linke Seite arg weh (der berühmt berüchtigte Schnitt durch die Bauchmuskeln *ich frag mich immer noch wo sie die gefunden haben*), mich nervt einfach alles und ich möchte einfach nur heulen.

Tag 21 post OP

Heute ist ein guter Tag und das nicht nur weil ich Geburtstag habe

Die Schmerzen sind weg, heulen will ich auch nicht mehr. Heute habe ich schon länger gesessen, ist aber immer noch nicht meine Lieblingsbeschäftigung. Ausfluss immer noch blutiger Schleim *ärgh*

Tag 22 post OP

Aufstehen geht immer besser das zwicken und zwacken wird weniger.
Noch immer blutiger Schleim.

Tag 23 post OP

Die Narben sehen aus wie kleine Kratzer, alles schick verheilt, zumindest von außen. Ausfluß unverändert.

Tag 24 post OP

Ich habe heute nacht eine Drehung ohne Hin und Herrutschen und ohne Stöhnen geschafft, hipphipphurra.
Heute war Elternabend, ich bin alleine mit dem Auto hingefahren und habe über zwei Stunden mehr oder weniger gesessen *stöhn* Es hat mir nicht gefallen.

Tag 25 post OP

Heute war alles scheiße. Ich hatte Schmerzen im Stumpfbereich, fühlt sich an, als bekäme ich meine Tage, leichte Blutung.
Insgesamt tut mir der Bauch weh wie bei Muskelkater, war wohl gestern zuviel des Guten

Tag 26 post OP (22.08.)

Blutung wird weniger

Tag 27 post (23.08)

Kann ich es glauben?
Der 1. Tag ohne Blutungen, nur leichter Ausfluss.

Tag 28 post OP

Der 2. Tag ohne Blutungen *yippieh?*

Tag 34 post OP (30.08.)

Ich hatte einen Termin beim Augenarzt, trotz Termin und Hinweis darauf dass Sitzen im Moment nicht so meins ist: 40 Minuten Sitzen, 5 Minuten Gucken, Rezept, Tschüss…das Leben als Kassenpatientin.
Dann noch ne Stunde langsam durchs Einkaufszentrum, schlagartig völlige Erschöpfung, Bauchschmerzen, Wahnsinnsdurst.
Nach Hause und dort den Rest des Tages Couching betrieben, ich war kaputt als hätt ich Schwerstarbeit geleistet.
Bauchschmerzen gabs gratis, aber ohne Blutungen, wenigstens was.
Was lernen wir daraus?
Richtig! Auch 5 Wochen nach der OP ne Belastungsgrenze wie ein Kleinkind…..

Tag 35 post OP (31.08.)

Heute war DER Tag beim Höhlenforscher, darf ich endlich wieder baden gehen?
ICH DARF!
Alles soweit gut verheilt (also, das war er sehen kann )

Meine kleinen Zipperlein sind alle voll ok.
Insgesamt dauert der Heilungsprozess ca 12 Wochen, und so lange darf ich auch nix schweres heben, ich werde mich aber danach knapp halten, da mir ja Bänder gekürzt worden sind, und ich da nie mehr nix riskieren will.

Krankschreibung noch für eine Woche, da ich einen ruhigen Halbtagsjob habe, würde ich in meinem ursprünglichen Job als Arzthelferin arbeiten, wäre ich weiterhin sehr lange krank geschrieben, da körperliche Belastungen weiterhin ein NoGo sind, sagt mein Gyn, aber das merke ich ja selber.

Es kam wie kommen musste, nach dem Gyn Besuch Schmierblutung…pfffffff, ich hasse es.

Tag 36 post OP

Immer noch Schmierblutungen und leichte Schmerzen, als würde ich meine Periode bekommen,
ich HASSE es.
Hab mich heute den ganzen Tag im Couching geübt…war auch mal wieder nett.
Bin gestern nach dem Gyn Besuch noch unterwegs gewesen, war wohl wieder mal zu viel, wie alles in letzter Zeit.

Tag 43 post OP, 08.09.2012

Schmierblutungen sind nach einer Woche endlich vorbei

Tag 44 post OP

6 Wochen post OP, Zwischenmenschliche Beziehung konnte erfolgreich wieder aufgenommen werden

Tag 46 post OP

Gyn Besuch, da der Haarausfall bei der letzten Schmierblutung wieder angefangen hat, er geht davon aus, dass es nix hormonelles ist, eher eine Post OP Geschichte (ich bin doch ne Katze, posttraumatische Störungen in Form von Fell (sprich Haar-) verlust )
Trotzdem Blutabnahme, sicher ist sicher.
Ansonsten gehts mir super.
Ich merke wie ich immer belastbarer werde, fühle mich allerdings noch nicht voll belastbar, ich werde nach wie vor schneller müde und breche meine Shoppingrunden vorzeitig ab, ich setze mich dabei aber auch nicht selbst unter Druck, wenn kaputt, dann nach Hause.
Außerdem habe ich nach wie vor mehr Durst, aber das ist ja auch gut, ich habe vorher eigentlich zu wenig getrunken, jetzt habe ich eine vernünftige Menge und bin auch bei Wasser geblieben.

21.09.12, 8 Wochen post OP

Mir gehts prima (3 Mal auf Holz geklopft)
Ich fühle mich eigentlich wieder normal, bin zwar immer noch schneller müde als vor der OP, aber nicht so, dass es mich einschränken würde.
Schmerzen habe ich keine, hatte ich aber eigentlich auch nie wirklich.
Ab und an ein Ziepen, aber nur etwas, dass ich auch ganz normal aus dem Zyklus kenne.
Blasen-und Darnfunktion sind auch normal.

Joah, ich denke das wars dann auch mit meinem LASH Post OP Tagebuch.
Sollten wieder Schmierblutungen auftreten oder die möglichen Mini Perioden Blutungen werde ich das nochmal posten, als Info für diejenigen, die es noch vor sich haben oder auch für LASH Operierte, die wie ich auf der Suche nach Infos sind nach der OP, ob die kleinen und großen Wehwechen normal sind.


01.11.2012, 3 Monate !!!! post OP

Also alles in allem gehts mir prima!
Ich hatte jetzt zweimal einen Eisprung und KEINE Blutung, wie geil ist das denn.
Aber ich bin ja immer noch misstrauisch, ich hab immer noch Schiss, dass ICH zu dem geringen Prozentsatz derer gehöre, die immer noch eine monatliche Schmierblutung bekommen.

Zur Zeit bin ich voll erkältet und das ewige Niesen und Husten tut dann auf Dauer doch weh.

Das heißt der linke Schnitt, der eh immer genervt hat, tut beim Husten dann doch wieder weh *genervt die Augen rollt*.

Hm also scheint mein Bauch letzlich doch nicht auf Aufgeschnitten werden zu stehen, aber nix schlimmes, ich winkel die Beine immer an, wenn ich merke, dass ich husten muss, dann gehts einigermaßen.

Der Müdigkeitspegel hat sich gelegt, ich fühle mich normal belastbar, also ich habe nicht den Eindruck, dass ich schneller müde werde als normal.

Ich staubsauge auch wieder alleine, aber ich hebe noch keine schweren Sachen, das will ich ohnehin in Zukunft vermeiden.
Ich kann ganz normal lange sitzen und mich vorne über beugen, alles im grünen Bereich auch im zwischenmenschlichen Bereich

07.12.2012 mehr als 4 Monate post Op

Im großen und ganzen habe ich nichts zu meckern.
ABER (ja ohne aber gehts einfach nicht), die Kleinigkeiten.
Der linke Schnitt (also der größere, wo der Morcellator eingeführt worden ist) zwickt immer noch gerne, wenn ich mich blöd bewege oder wenn das Wetter umschlägt.
Innen am Stumpfbereich merke ich ab und an ein Puckern, wenn ich zu lange gesessen habe, die Jeans zu eng war und ich gesessen habe, oder wenn ich zu viel gemacht habe. Also na ja zuviel….ich habe Samstag Kekse gebacken und danach noch Gulasch gemacht, ich habe also so locker 4 Stunden in der Küche gestanden und danach ist frau ja sowieso geschafft (denke ich mir so) , aber mir gings schlagartig voll mies, ich war völlig erschöpft und innen tat mir im OP Bereich alles weh, ich habe mich dann hingelegt und Sonntag wars wieder gut.

Aber gut, wie oft steh ich schon 4 Stunden in der Küche

Aber wenn ich vorstelle, ich wäre Köchin und müsste nun wieder voll ackern…pfffffff…

10.01.2013, 5 Monate und 13 Tage Post Op

Und was passiert? Richtig! Ich gehöre zu den wenigen, die sich weiterhin über eine Blutung freuen dürfen *grumpf*

Ich war auch beim Gyn, alles abgecheckt  inklusive Ultraschall, es ist alles supi, also „normale“ Blutung.
Ich werde also jetzt abwarten, mal sehen wie sich das entwickelt. Es kann das sein, dass ich unregelmäßig Blutungen bekomme, gar keine mehr, oder regelmäßig….alles ist möglich.
Auf jeden Fall weiß ich eines:
Veröden oder GMH Entfernung sind für mich zur Zeit keine Optionen.
Ich wusste, dass es dazu kommen kann und habe mich aus der Gesamtzahl der Gründe gegen eine totale Entfernung der GM entschieden, nun hab ich halt Pech gehabt und krieg nur den Trostpreis

07.02.2013-10.02.2013

Und wieder ne (monatliche) Schmierblutung….wie schön….nie hatte ich ne regelmäßige Periode, und nun pünktlich wie ein Uhrwerk?
Was für eine Ironie des Schicksals. Ich fühle mich schon ein wenig verar…

10.03.2013

Na bin ich nicht ein Glückspilz?!
Bekomm ich doch pünktlich wieder ne Schmierblutung. Ungewöhnlich und nervig ist nur, dass die begelietenden Schmerzen immer stärker werden. Ziehen in den Bändern, also Rücken und vorne, das kommt an normale Periodenschmerzen ran, Blutung bis jetzt nur minimal. Ich hoffe doch, dass ich jetzt als Gipfel der Frechheit keine Endometriose im Bauchraum habe. DAS wäre ja echt mies.


23.03.2013

starkes Druckgefühl im Unterleib wie bei bevorstehender Mens.

24.03.2013
Hipphipphurra, wieder mal ne Schmierblutung…

25.03.2013
vorbei

26.03.2013
Was für ein Glück Schmierblutung und Druck im Unterleib sind wieder da, wär doch blöd gewesen, so etwas nur für einen Tag zu haben…

26.04.-28.04.2013

Schmierblutung…Yippieh

21.05.2013

Nach einer bösen Infektioner nix mit der LASH zu tun hatte, gehts mir nun richtig gut untenrum 🙂
Ich halte die Flora mit Döderlein weiter auf Trab.
Schmerzen oder Beschwerden habe ich keine mehr.
Alles in allem muss sagen, die 6 Wochen sind eigentlich nur für schwere Arbeiten gut, denn auch danach habe ich noch lange meine Zipperlein gehabt und war lange schnell müde, aber das wisst ihr ja alles, wenn ihr bis hierhin durchgehalten habt mit Lesen.

Ich würde es mal so beschreiben:

2 Wochen: total tot,
3. Woche: mein Leben könnte weitergehen
ab der 4. Woche: es wird besser
nach 12 Wochen, normales Leben erscheint möglich
nach 5 Monaten: alles ist gut
nach 8 Monaten: als wäre nie was gewesen

Aber das ist meine Erfahrung, und ich habe mich bisher eigentlich nie für wehleidig gehalten.
Aber der Erfahrungsaustausch mit anderen hat gezeigt:
Die 12 Wochen bis 4 Monate, das ist schon überall gleich, also klammert euch nicht an die 6 Wochen.
Denkt dran: innere Wundheilung/Bindegewebeheilung 12 Wochen!!

Und auch wenn ihr das lest und „meine Zeit“  ist schon länger her, ihr könnt mit trotzdem gerne schreiben!!

19.07.2013

Nach 2 Tagen ordentlichem Zwicken und Zwacken (das typische „meine Periode kommt“ – Gefühl) habe ich wieder einmal eine Schmierblutung bekommen, die war allerdings ignorierbar gering, heißt im Klartext: eine Slipeinlage war ausreichend für den ganzen Tag.
Also nicht das da Missverständnisse aufkommen, ich bin dankbar, wenns nur ein paar Tropfen sind, wenn es denn schon sein muss 🙂

Generell habe ich immer noch zur Periodenzeit ein Ziehen im Unterleib, aber nix wildes.

14.-17.10.2013

Wieder mal Blutungen, war ja klar, dieses Mal auch mehr, da wurde die Septemberpause gleich wieder wett gemacht 🙄

Sonntag, 20.10.2013

Ich lese natürlich immer all eure Kommentare und wie es euch so geht und welche Gedanken ihr euch Prae- und Post OP macht.
Nun taucht die Frage auf:
GMH erhalten ja oder nein.

Also aus MEINER jetzigen Erfahrung bin ich da immer noch unschlüssig.
Sicher die Blutungen finde ich total daneben und empfinde sie auch als Niederlage, so als wäre mir mein „Preis“ für die OP verwehrt worden.
Aber es gäbe ja noch die Möglichkeit, da nochmal dranzugehen und die Schleimhaut noch einmal zu veröden.
Das ist ein kurzer Eingrif, der unter örtlicher Betäubung stattfindet. Davor gruselt es mich aber schon

Tor Nummer 2 wäre, ich lasse mir den GMH doch noch entfernen, aber noch einmal Vollnarkose, wochenlanges Schonen mit allem drum und dran…ach nee …nicht wirklich.

Tja, also mit dem all dem jetzigen Wissen, würde ich mir, stünde ich vor der Wahl, JETZT alles entfernen lassen?
Hm…nein, ich glaube nicht.
Meine Befürchtungen, was durch die Entfernung des GMH alles schief gehen und/oder sich verändern würde (Anatomie der Scheide), würde mich noch immer davon abhalten, aber das ist eben eine Entscheidung, die jede von uns in ihrem Kämmerlein treffen muss.

Und noch einmal zur Genesungszeit:

Ich bin von Anfang an vom längsten möglichen Fall ausgegangen und habe mir gesagt: Das kannst du besser.

Ich habe mich also selber schon unter Druck gesetzt, aber nur minimal, ich dachte mir 6-8 Wochen ist die Scheiße-Zeit, vorher brauchst du nicht fit zu sein, aber vielleicht klappts ja doch eher.
Also quasi selber Mut machen, aber nicht unter Druck setzen, nur weil einige nach 2 Wochen Bergwanderungen machen, müssen das nicht alle machen, andererseits muss frau sich auch selber in den Arsch treten, klaro wir sollten uns auch mal hängen lassen dürfen, weinen, verzweifelt sein, wütend auf uns selber, das ist alles okay, aber es darf kein Dauerzustand sein.

Und ganz wichtig:

Es kann sein, dass immer mal wieder Tage gibt (Wetterumschwung), an denen es auch nach Monaten zwickt und zwackt, Blutungen können auftauchen.
Und je nach Alter und abgeschlossener Familienplanung, darf man seiner Gebärmutter auch mal nachweinen, wir sind Menschen, wir machen schon einiges durch und keine von uns sollte sich von anderen sagen lassen, wie sie sich zu fühlen hat, oder wann sie eigentlich wieder fit sein müsste.
Die eine ist es nach 2 Wochen, die andere nach 12 Wochen.
Eine hat nie wieder Schmerzen, die andere doch hin und wieder.
Wir sind alle verschieden, aber was uns eint:
Wir stehen das durch!!
Ich finde,es gibt kein richtig und kein falsch, kein normal oder anormal.
Also versucht euch nicht zu sehr an dem zu orientieren, was andere meinen, wie ihr gerade drauf sein müsstet.
Die meisten davon haben
a) nie ne Gebärmutter gehabt oder
b) haben ihre noch

Lasst sie reden und horcht in euch hinein, ihr wisst am besten wie es euch geht und was ihr schafft!!

13.11.2013

Yippieh…wieder Schmierblutungen und immer so starkes Ziehen, als wäre da noch Gebärmutter, das geht mir sowas von aufn Geist.
ich fühle mich jedes Mal um meinen Preis (Blutungsfrei) betrogen.
Aber ne Nach OP kommt nicht in Frage, ich sage mir immer, das hättest du auch gehabt , wenn du keine Myom und keine OP gehabt hättest.
Aber die leise Stimme sagt dann:
Du HATTEST aber nen Myom und ne OP, wo ist dein Preis?
Dann bin ich gefrustet und denk an was anderes

12.12.2013

Ihr könnt euch auch gerne per PN bei mir melden, wenns mal ne dringende Frage gibt oder einfach nur so

20.01.2014

Hui, nun sind schon fast 1,5 Jahre und eigentlich ist alles okay.
Hah ..  seit November hab ich auch keine Schmierblutung gehabt…frau freut sich auch über Kleinigkeiten.
Gestern habe ich mal meinen Badezimmerschrank ausgemistet und habe ganz hinten noch Tampons gefunden, die müssen da schon ewig liegen, ich hatte ja zum Schluss nur noch die Mens Tasse.
Na ja, die habe nun dann mal weg geworfen, selbst bei ner Schmierblutung würde ich die nimmer benutzen, dann lieber die Mens-tasse, DIE habe ich immer noch

Ich habe Zyklusbedingt auch immer noch Zwicken und Pieksen, aber wie gesagt mal nen Monat ausgesetzt mit der Schmierblutung, ab und an gibts also nen Preis für die OP

26.01.2014

Da isse wieder….die gute alte Schmierblutung
Aber danke Menstruationstasse ist mir das voll WURSCHT!!

UPDATE 05.01.2015

So, lange habe ich nichts mehr offiziell berichtet, aber ich gebe mir Mühe auf eure PN, bzw Kommentare zu antworten.
Seid euch gewiß:
Ich lesen JEDEN Kommentar und bin sehr froh, dass ich diesen Bericht auf meinem Blog geschrieben habe, denn es gibt wohl viele Frauen, die nach einer LASH vergebens nach Berichten suchen.

Meine letzte Blutung war im Spätsommer, und da auch direkt mal ordentlich, aber seitdem *toitoitoi* nüscht mehr.
Es zwickt und ziept regelmäßig, Schleimbildung etc pp ganz normal wie mit GM dem Zyklus unterworfen.
Alles nix, womit ich nicht leben könnte.

Letzte Entdeckung beim Gyn:
Ovula Nabothi.
Das sind kleine Bläschen, in denen sich Flüssigkeit sammelt, weil die „Ausgänge“ in der Schleimhaut verstopft sind bzw mit Scheidenepithel überwachsen sind.
Harmlose Sache, tut im Prinzip auch nicht weh, ist nix schlimmes, man kann es fühlen, oder wenn man wie ich richtig Glück hat, und eine neue Gynäkologin (mein Gyn ist frecherweise in den Ruhestand gegangen) vor sich hat, erntet man ein erschrockenes Gesicht (sehr professionell übrigens!).
Da war ich echt verdutzt, dass einer Gynäkologin das Gesicht sozusagen entgleitet….was für ein Glück, dass ich nicht so schnell zu verunsichern bin

Also im Großen und Ganzen ist alles ganz normal, als hätte es nie eine OP gegeben.
im Nachhinein muss ich manchmal über mich lächeln, was ich für Panik hatte beim kleinsten rosa Anzeichen auf dem Toilettenpapier…wieviel Stunden ich mit Recherche verbracht habe, ob das alles so normal ist um dann festzustellen:
Gibt nix!
Außer uralten Studien…NIX!

Aber HIER kön
nt ihr eure Sorgen und Ängste schreiben und findet inzwischen noch VIELE andere Berichte, die euch alle das gleiche sagen:

LASS DIR ZEIT!

Niemand muss zwei Tage nach der OP wieder durch die Gänge springen.
Jeden, der das von euch erwartet, fragt doch direkt mal, wann denn seine (Gynäkologen wissen das ja GANZ genau ) oder ihre Gebärmutterentfernung war.
Und schwups…da kommt dann nur ein Stottern…na ich dachte…ich hab mal gelesen…mal gehört…ja eben:
Gedacht…Gelesen…Gehört.
Also NICHT erfahren.

Und genau DA unterscheiden wir uns von den anderen.
Auch von denen, die eine komplette Entfernung hatten.
Nur weil diese Methode schonender ist, ist sie nicht NIX!

26.05.2015
An der Blutungsfront nix Neues, das ist ja schon mal was. Ziepen und Schmerzen gerne regelmäßig zur ca Periodenzeit, sonst nix, ich bin dankbar.
Im Juni habe ich einen Termin bei einer neuen Gyn, da mein „alter“ Gyn in rente gegangen ist und die verbliebenen weiblichen Gyns so gar nicht auf meiner Wellenlänge liegen.
Hätte die eine mich nicht seinerzeit als Simulantin hingestellt und nur mal eben nen Blick per US riskiert, hätte ich mir das Fast Not OP Theater alles sparen können und hätte ne ganz entspannt geplante OP mit anschließendem Urlaub haben können und nicht hopp hopp mitten im Urlaub ne OP.
na ja, Schwamm drüber…mal sehen, wie es da so wird.

02.08.2015

3 Jahre! Post OP

Mir geht’s prima.

Die letzte Blutung ist schon Ewigkeiten her.

Ich war im Juni bei der neuen Gyn…die ist super. ..da bleib ich.

War aber trotzdem komisch nach 19 Jahren!! die Gyn.Praxis zu wechseln….hab mich da schon gefühlt wie ne Verräterin. Aber wenn es nicht passt…passt es nicht.

Sie hat Ultraschall gemacht, der Aufbau im Gebärmutterhals ist minimal…sah nicht nach Blutung aus….kann mir ja nur Recht sein. Ich habe Schmerzen ab und an an der Stelle mit dem tiefen Schnitt, da werden sich wohl Verwachsungen gebildet haben.

Bei der LASH hatten sie schon Verwachsungen an der KS Narbe gelöst,  also scheint mein Körper sowas gerne zu machen.

 

18.07.2016, fast 4 Jahre!! Post OP

Mir gehts gut, ich habe beim Eisprung  Zwicken und Ziehen, alles im Normbereich.

Ich hatte vor ein paar Monaten mal wieder eine Blutung, so richtig mit Schmackes, aber wenns nur alle paar Monate mal ist…was solls.

Wenn du Fragen, Ängste Nöte hast….schreibt mir gerne.  Unter Kontakt etc…findest du meine Mail, schreib im Betreff LASH, damit ich Bescheid weiß und ich melde mich bei dir…Versprochen!!

 

UPDATE 03.03.2017 4 und ein dreiviertel Jahr Post Op 🙂

Ich bin in den Wechseljahren *grumpf*. Es hat im Oktber 2016 langsam angefangen, kurz nach meinem 47. Geburtstag. Stimmungsschwankungen, mehrfach pro Nacht wach, Hitzewallungen. Kein Eisprung mehr spürbar.  Vor zwei Wochen dann mal wieder ein Eisprung…Mann…gings mir gut. Ich konnte schlafen, war nicht weinerlich…alles super…nun gehts wieder los. Schlimm ist für mich dass ich mehrfach in der Nacht wach werde…ich bin unruhig, mir ist furchtbar warm…dementsprechend unmotiviert, müde und traurig fühle ich mich dann oft.

Hormone stehen für mich derzeit absolut nicht zur Debatte, da ich mit Hormonen bisher immer schlecht gefahren bin:

Die Pille…ein Graus mit Migräneattacken und die Mirena Spirale endete nach 10 Jahren Qualen mit nahezu ständigen Schmerzen und Krämpfen und Haarausfall dann in Depressionen. Jeder sagte….Quatsch…kommt nicht von der Spirale, die Hormone wirken nur in uteri…ha ha ha…warum stehen diese Symptome dann in anderen Ländern im Beipackzettel?! Weil wir in Deutschland lebenden Frauen davon nicht betroffen sind….is klar!!

 

 

 

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