Hysterektomie per LASH – Mein Tagebuch

Holter die Polter war sie da, die Diagnose:

Ihre Gebärmutter muss raus, am besten jetzt sofort!
Wie jetzt, sofort?! Hey…ich hab gerade Urlaub….ich kann und will jetzt nicht ins Krankenhaus.
Stooooooop!
Am besten ist es, ich fang mal ganz vorne an, und führe euch bis zu diesem Moment, als ich weinend vor Schmerzen beim Gyn auf der Liege lag und es hieß, dass ich eigentlich schon ein akutes Abdomen habe und sofort ins KH zur Op müsste:

Im Oktober wurde bei mir bei einer Untersuchung ein kleines Myom festgestellt.
Ein Myom ist ein Tumor in oder an der Gebärmutter (es gibt drei verschiedene Arten), mehr Infos findet ihr hier und auch hier.
Bei mir wurde ein submuköses festgestellt ,immerhin habe ich mir die seltenste Variante ausgesucht, das spricht doch wieder für meine Gebärmutter, dagegen sprechen die Beschwerden, die es nach sich ziehen kann.
Im Oktober war es 2,3 cm klein, also alles im grünen Bereich, ich sollte es nur irgendwann mal kontrollieren lassen.
Im April musste ich wegen einiger Beschwerden zum Gyn und da war das gute Stück schon 4,6 cm groß, war ja klar, sonst geht bei mir alles langsam, aber DAS geht schnell, also wachstumstechnisch gesehen.
Mir wurde dann mitgeteilt, dass ich mir nen Kopf machen soll, ob ich nur das Myom per Bauchspiegelung entfernen lassen möchte oder direkt die Gebärmutter mit, da meine Familienplanung abgeschlossen ist, und die postoperativen Beschwerden bei beiden Eingriffen fast gleich sind, nur bei der Entfernung bleibt das Risiko, dass es nachwächst.

Wenn die Gebärmutter raus ist, ist dieses Problem natürlich gelöst.
Das hört sich jetzt voll krass an, aber ich bin gelernte Arzthelferin (jetzt neudeutsch MFA- Medizinische Fachangestellte ), daher wurde mir das nur zackig untergeschoben, da ich selbst das nötige Fachwissen habe.
Größenkontrolle sollte nach 6 Monaten oder schon im September erfolgen, je nachdem ob ich Beschwerden habe.
Im Juni hatte ich meine Periode und dachte ich bring ein Kind zur Welt, Krämpfe und Schmerzen und Wahnsinnsblutungen, die über alles hinaus gegangen sind, was ich je erlebt habe (einschließlich der Zeit nach meinen Entbindungen).
Hab mich einen Tag mit Ibuprofen weggedröhnt (war ein Samstag, also kein Arztgehtag) und dachte gut ist.
Drei Tage nach dem schlimmsten Schmerztag hatte ich dann noch das Gefühl, dass mein Unterleib aufgebläht ist und es war kein Gedanke an das Tragen von normaler Jeans oder normalem Sitzen.
Jetzt Mitte Juli hatte wieder meine Periode (wir natürlich im Urlaub auf Rügen), Donnerstag Abends bekam ich starke Schmerzen links, die auch über Nacht nicht weggingen, Freitag früh sind wir zurück nach Berlin gefahren um meinen älteren Sohn zu seinem Vater zu bringen, und wollten Samstag auch direkt wieder nach Rügen, deswegen hatten wir auch alle Klamotten und überhaupt allen Kram da gelassen.
Die Schmerzen wurden im Auto so schlimm, dass ich quasi direkt von der Autobahn zu meinem Gyn gegangen bin, als der Ultraschall gemacht hat (und er war sehr vorsichtig) hab ich geheult vor Schmerzen, ich, die sonst alles hinnimmt und weitermacht.
Guckt der Gyn mich an, und sagt: Tja Frau….., kein Wunder, sie haben ein Riiiiiiiiieeeeesenmyom, die Gebärmutter ist extrem vergrößert , das ist schon ein akutes Abdomen, sie müssten eigentlich direkt von hier mit der Feuerwehr ins KH zur OP.
Ich natürlich voll am Heulen, ich hab meine Klamotten auf Rügen und ich will nicht ins Humboldt KH (das ist bei uns in Berlin-Tegel das nächste KH), ich hatte mir ja ein anderes KH ausgesucht, falls ich wirklich im Herbst (HERBST!!!) operiert werden müsste, nämlich die MIC – Klinik in Berlin-Steglitz/Zehlendorf, mit der mein Gyn bei sowas sonst auch gern zusammenarbeitet.
Guckt er mich an und fragt ob das mein Ernst wäre, und es müsste zeitnah was gemacht werden, die Schwester kümmert sich um einen Untersuchungstermin in der MIC Klinik, ich soll mal warten.
Hab ich erstmal heulend meinen Mann angerufen, den hats fast umgehauen, ich hatte ihm ja nicht gesagt wie schlimm meine Schmerzen wirklich waren, sowas können Männer doch gar nicht ab.
Für Montag haben die in der Klinik mich dann noch in die Sprechstunde gequetscht.
Der Gyn meinte auch nur, so schnell wie möglich OP, da ich ja nun sehr starke Schmerzen hatte (auch ohne Periode) und unter der Periode Blutungen , die für mehrere Perioden gereicht hätten.

Ich schreib das nur, weil natürlich nicht jedes Myom operiert werden muss, das kommt immer auf den individuellen Fall an!

Auch nach dieser Periode, hatte ich noch ca. 3 Tage einen aufgedunsenen, schmerzenden Unterleib. Keine Jeans, kein normales Sitzen.

Mein Myom hatte einen Durchmesser von schlaffen 8,1 cm (wie ne Frauenfaust oder ein durchschnittlicher Apfel), es hatte sich also in drei Monaten erheblich vergrößert, fast verdoppelt, und bei diesem Größenwachstum war zu befürchten, dass es weiterhin so schnell wächst und dann hätte es enge werden können mit der von mir favorisierten OP Methode per Spiegelung und mit Erhaltung des Gebärmutterhalses.
Einen Bauchschnitt wollte ich wegen der längeren Klinikverweildauer und wegen der längeren Heilung nicht, die vaginale Entfernung war für mich keine Option, da ich den Gebärmutterhals und die Bänder erhalten lassen wollte.
Die Eierstöcke sollten bei unauffälligem Befund ebenfalls in meinem Körper verbleiben, denn wenn ich was nicht brauchen könnte, wären es vorgezogene Wechseljahre.
Außer der Gebärmutter war auch alles schick, also: Eierstöcke noch da

OP Termin sollte dann auch der 27.07. sein, ich habe trotzdem nochmal gefragt, ob es nicht ein wenig später gehen würde, nach den Ferien, Anfang August, fragt er mich ganz locker, ob ich riskieren möchte bei der nächsten Periode zu verbluten *schluck*
Also sind wir direkt nach dem Klinik Termin wieder nach Rügen gefahren um noch 10 Tage abzuschalten.
Leider wurden die Schmerzen immer stärker, so dass der Urlaub auch nicht so richtig zum genießen war.
Am 26.07 waren wir wieder in Berlin und am 27.07 war ich dann nachmittags in der MIC Klinik.
Ich wurde hier sehr freundlich aufgenommen, bekam mein Zimmer zugeteilt und mir wurde genau erklärt, wie der Abend für mich laufen würde.
Um 20.30 Uhr gings ab in den OP. Gegen 23.30 Uhr hab ich dann schon meinen Mann am Telefon angelallt
Geschlafen habe ich kaum, ich bin Seitenschläferin und auf dem Rücken is ja nix für mich und dieser ganze Streß hat mich wach gehalten bis 3.30 Uhr.

Der Tag gestern  (Tag 1 post OP) war solala, ich bin morgens aufgestanden und frühstücken gewesen, aber da es ja die letzten Tage in Berlin sehr heiß war und dadurch die Luft überall steht und ich grundsätzlich zu wenig trinke und mir grad ein paar Stunden vorher die Gebärmutter entfernt worden war, ist mir natürlich der Kreislauf voll abgekackt und wegen des mangelnden Schlafes war ich dann eh total down und Bauchweh gabs noch gratis.
Spätnachmittags bekam ich dann auch noch die allseits gefürchteten Schmerzen vom Gas im Bauch, die sich über die Brust zur Schulter in den Rücken fortsetzten, bei jedem Atemzug, das Gefühl ein Messer wird in die Lunge gestossen, das war blöd.
Die Nacht war gut, ich war so erschöpft, dass ich echt geratzt habe.

Heute morgen (Tag 2 post OP) haben sie mir die Pflaster von den Schnitten gezupft, das tat weh, vor allem links, wo die Tiefenmuskulatur genäht worden ist, da tuts sowieso voll weh, und das soll auch noch länger so bleiben *grummel*, aber DANN war es soweit: Duschen, frau glaubt gar nicht wie toll es sein kann zu duschen!
Und ich darf morgen (Montag) schon wieder nach Hause, Yippieh.

Wenn ich bedenke, dass mir vor 41 Stunden die Gebärmutter entfernt worden ist, muss ich sagen, es geht mir echt gut.

So..das war also mein Urlaub dieses Jahr.

Wer mehr Infos braucht über die MIC Klinik guckt hier, ich kann diese Klinik nur wärmstens empfehlen, das Personal ist sehr freundlich und zuvorkommend, völlig egal ob Service-Personal, Ärzte oder Krankenschwestern, hab ich so noch nie erlebt!!!

Für mehr Infos über die LASH Methode, guckt ihr bitte hier oder auch hier

Sollte jemand Fragen haben, fragt mich einfach.

30.07.2012:(Tag 3 post OP)

Ich bin seit heute morgen 10 Uhr wieder zu Hause. Die Schmerzen sind nicht schlimm, ich habe heute bisher 200 mg Ibuprofen genommen.
Die Schnitte sehen gut aus.
Blutungen hatte ich übrigens gar keine.
Ich hatte auch keinen Einlauf vor der OP, keinen Katheter und keine Drainage nach der OP.
Vier Wochen noch kein Mountain Bike fahren (steht auf meinem Zettel!!), kein Baden, kein GV, nicht schwer tragen etc.

Also das Mountain Biken wird mir sehr fehlen

31.07.12 (Tag 4 post OP)

Morgens habe ich meine KH Sachen ausgepackt, mich ausgeruht, geduscht, mich ausgeruht.
Da ich mich so ausgeruht fühlte, dachte ich mir einkaufen könnte nicht schaden.
Heißt vom Mann fahren lassen, Kind mitnehmen zum Sachen in den Einkaufswagen packen lassen.
Das Ganze hat im Supermarkt vielleicht 10-15 Minuten gedauert, an der Kasse dachte ich schon, ich brech zusammen, ich wurde immer zittriger, mir kamen die Tränen ich wollte nur noch raus.
Zu Hause bin ich direkt ins Wohnzimmer gestürmt und hab mich lang gemacht.
Ich habe diesen Ausflug bitter bereut.

Mir tat mein Bauch weh und ich war total geschafft für den Rest des Tages.

01.08.2012 (Tag 5 post OP)

Nach gestern weiß ich jetzt was mit Schonen gemeint ist und das habe ich auch gemacht.
Ich habe lediglich eine Ladung Wäsche aufgehangen und mich sonst ausgeruht.
Was mir sehr zu schaffen macht ist der nicht wirklich in Gang kommende Stuhlgang, ich habe jetzt mit Flohsamen angefangen und mit Äpfeln.
Ich brauchte nur zum Abend eine 200er Ibu, zum Abend werde ich immer etwas warm und weinerlich.

02.08.2012 (Tag 6 post OP)

Ich habe heute vormittag draußen gelegen und gelesen, dafür wurde es aber ab mittag zu heiß.
Seitdem warte ich drinnen auf das angekündigte Gewitter…….

Schmerzen an den Schnitten habe ich kaum, auch die Beschwerden unter den Schnitten beim Bauchanspannen sind erträglicher geworden, das Aufstehen ist eigentlich schmerzfrei. Natürlich geht das das Aufstehen nur über die Seite.
Lediglich in der Mitte, also innen, wo der Stumpf ist, fühlt es sich unangenehm an, tut aber nicht wirklich weh.
Mein Bauch rumort fleißig von Weintrauben, Äpfeln und Flohsamen und jeder Menge Wasser, da sich aber nicht wirklich Bedeutendes tut, habe ich ein leichtes Abführzäpfchen verwandt, das auch bei Hämorrhoiden angewandt werden kann, also nur die Peristaltik fitt macht und gleichzeitig „den Ausgang fettet“, damits leichter geht.
Nun ist DAS wenigstens bessser für heute.

Schmerzen habe ich eigentlich keine, es zwickt und zwackt hin und wieder, aber ich bin auch erst vor einer Woche operiert worden.

03.08.2012 (Tag 7 post OP)

Ist ja normalerweise nix was frau posten würde, aber ich habe im  Netz oft gelesen, dass Frauendamit arge Probleme habe, deswegen poste ich es doch.
Endlich eigener Stuhlgang, niemand wird glauben wie toll das sein kann.

Heute wurden mir die Fäden gezogen, im Bauchnabel war das voll ihgitt.

Der Gyn war sehr erfreut, dass die Fäden so problemlos rauskamen, ich übrigens auch.
Ich habe gefragt wegen des Ausflusses, der ist schon reichlich und ich muss weiterhin Binden benutzen (das letzte Mal musste das nach der Entbindung sein, ich HASSE Binden).
Er meint damit muss ich noch ein Weilchen leben, das ist normaler Wundfluss, vergleichbar mit dem Wundfluss nach einer Entbindung in dem Stadium, wo es so ins gelbliche übergeht.
Na gut…ich halte durch.

Schmerzen habe ich eigntlich nicht wirklich, es zwickt, es zwackt, maximal 200mg Ibu pro Tag.

Nach dem Gyn Besuch bin ich so fertig wie nach einem Tag Arbeit, bin direkt aufs Bett und habe mich ewig nicht bewegt, dafür Schoki gefuttert, macht glücklich.
Übrigens wurde ich ohne Diskussion direkt weitere 4 Wochen krank geschrieben, also ingesamt knapp 5 Wochen, ich schreib das nur, weil ich gelesen hatte, dass einige damit Probleme bei ihrem Gyn zu haben scheinen.

04.08.2012 (Tag 8 post OP)

Mittags die Schrecksekunde auf dem Klo, lachs/rosefarbener Ausfluss, also minimale Blutbeimischung. Schluck.
In einigen Foren hatte ich gelesen, dass das so sein kann, aber ich hatte 1 Woche nix und jetzt doch???

05.08.2012 (Tag 9 post OP)

So, mal ist der Wundfluss gelblich, mal rose, das schafft mich, also Anruf in der MIC Klinik, eine supernette Schwester hat mir gesagt, dass das schon ok ist, 2-6 Wochen post OP kann das sein, der GMHals ist verödet worden, und wenn sich ab und an Schorf löst, kann dabei Blut abgehen, es darf nur nie mehr als ne Schmierblutung sein, dann soll ich mich melden oder wenn ich Schmerzen bekomme.
PUH…da bin ich doch erleichtert, es ist schon was anderes Patienten zu haben als Patientin zu sein….

Schmerzen habe ich keine, eher so ein Druckgefühl nach unten.
Wenn ich Schmerzen habe, dann so im Bereich hinter, knapp über dem Schambein, da wo die GM mal war, also auf Höhe des GM Halsstumpfes.

06.08.2012 (Tag 10 post OP)

Heute war die Einschulung auf der Oberschule, also mein zweiter großer „Draußen-Auftritt“.
Ein bißchen Bammel hatte ich schon, da ich immer voll schnell schlaffi bin.
Nachts schwitze ich seit der OP immer sehr stark und morgens ist mein Kreislauf voll im Keller.
Außerdem trinke seit der OP sehr viel und habe auch ständig Durst, Fieber habe ich nicht, und ich muss auch entsprechend Pipi.
DAS alldings tut etwas weh, aber nicht von der Blase, sondern beim Entspannen des Beckenbodens, eher der GM Hals Stumpf.

Zurück zum Tagesplan,
Autofahrt von 20 Minuten (immer noch als Beifahrerin), dann 15 Minuten in einem sauerstofflosen schwülen Schulfur stehen, die Schweißausbrüche waren nicht gespielt und ich hatte glücklicherweise Wasser mit. Dann 50 Minuten (mehr oder weniger) sitzen, ich habs gerade so zum Auto geschafft und mich direkt nach Hause fahren lassen. Da muss erschöpft sein neu definiert werden, mein Mann musste dann nochmal los unseren Jungen abholen, da die heute noch 1 Stunde Kennenlernen hatten, aber DAS hätte ich nicht mehr überlebt.
Ich habe mich seitdem gut ausgeruht.

Belastbarkeit ist also keine vorhanden, das schafft mich, da ich ein sehr tatenfreudiger Mensch bin, und NIE andere um Hlfe bitte, wenn es nicht superdoll sein muss.
Aber was solls, es wird geschont, auch wenn ich bestimmt bald Warzen am Hintern haben werde, aber was nützt mir vorzeitiger Tatendrang wenn Schmerzen und ne Senkung die Folgen sein können.

07.08.2012 (Tag 11 post OP)

Heute morgen großer Schreck:
Schmierblutung auf der Vorlage *schluck*
Erstmal ignorieren und weitermachen.
Nächste Vorlage normaler Wundfluss *gut*
Allerdings im Laufe des Tages immer mal wieder so kleine Blutfitzelchen, also nur so winzige Stückchen, mal abwarten.
Schmerzen habe ich gar keine, also immer nur so ein Druckgefühl wie schon mal beschrieben.
Durst habe ich immer noch wie verrückt, also ich schaffe locker meine 2 Liter, manchmal auch mehr.

Ich war heute einkaufen, getragen hab ich nüscht, bin ja nicht blöd, dafür war mein Mann mit.
Ich muss mich mehr bewegen, hab nämlich heute morgen gemerkt, dass mein Kreislauf ziemlich schwächelt, also doch mehr Bewegung. Nach dem Einkaufen fühlte sich mein Inneres irgendwie wund an, nach einer längeren Couchpause war das aber wieder okay, ich hab nur noch Schiß, dass es doch irgendwie blutet.

Ich habe wieder kein Schmerzmittel gebraucht, es ziept, es zwackt manchmal, die Narbe auf der linken Seite hat bedauerlicherweise einen leichten Kratertrend, ich hoffe, es gibt keine Verwachsungen, leichte Gefühlsirritationen über dem Schambein, aber das hatte ich nach dem Kaiserschnitt wesentlich schlimmer, da war die Hälfte knapp 6 Monate gefühllos.

08.08.2012 (Tag 12 post OP)

Heute ist ein ganz mieser Tag, ich könnte heulen einfach nur so, ich fühle mich krank, schlaff und total traurig.
Die Blutungen sind stärker geworden, nun habe ich natürlich Angst, dass ein Gefäß wieder aufgegangen sein könnte.
Andererseits wäre jetzt auch gerade Periodenzeit, ich könnte kotzen.
Anrufe beim Arzt ergeben: OP ist ja noch nicht lange her, entweder ich hab die Nerven abzuwarten oder ich geh hin.

Es ist schon spät nachmittags, ich warte bis morgen

09.08.2012 (Tag 13 post OP)

Morgens immer noch Blutungen, aber sie werden schwächer, Schmerzen habe ich keine, im linken Narbenbereich zeckt es ab und an bei ner blöden Bewegung ordentlich. Bücken ist immer noch nicht so toll, das ist vorne im Bauchbereich der OP sehr unangenehm.

Tag 14 post OP

Die Blutungen haben aufgeführt, normaler Wundfluss ist wieder zurück, ich hätt nie gedacht, dass ich mich darüber freuen würde.
Ich habe immer noch viel Durst und trinke für meine Verhältnisse sehr viel.
Schmerzen habe ich keine, ich habe auch schon seit Tagen keine Schmerzmedikamente genommen.
Die Narbenbereiche sind immer noch sehr unangenehm bei einigen Bewegungen, manchmal tuts auch richtig fies weh, aber nix was Medis bräuche, es dauert immer nur einen Moment lang.

Tag 15 post OP

Ich habe es gewagt: Wir sind nach Rügen gefahren.
Ich bin natürlich nicht selbst gefahren, bei einer Reisegeschwindigkeit von 180/200 km/h sollte die Fahrerin schon topfit sein, bin ich aber nicht, nicht dass ich bei einer Vollbremsung verkacke, weils mir im Bäuchlein schmerzt 
Ich habe eine mehr oder weniger gekippte Liegposition (WAHNSINN, was frau alles tolles bei diesem Sitz einstellen kann), habe ein Kissen auf mein Bäuchlein gepackt, damit im Falle eines der Gurt nicht alles quetscht, und es lief super.
Auf Rügen hab ichs mir im Liegestuhl bequem gemacht, bis so eine scheiß-aufdringliche Wespe mir fast ins Ohr gekrochen ist, vor Panik bin ich direkt hochgeschossen und dachte meine Narbe platzt auf (diejenige welche durch die Muskulatur ging, wo der Morcellator drin war), und als wenn das nicht genug gewesen wäre, kam noch so ein Mistviech und ich wieder hoch, daraufhin hab ich echt geweint wie ein Mädchen und bin dann erschöpft eingeschlafen.
Seitdem zwickt die Narbe wieder ein wenig beim Aufsetzen.
Ich bin um 19 Uhr auf die Couch gefallen und auch erst wieder zum Schlafen gehen aufgestanden, so erschöpft war ich.

Tag 16 post OP

Immer mal wieder blutiger Ausfluss, und wegen gestern zwickt die Narbe, also das Gewebe darunter, nicht die Narbe per se.

Tag 17 post OP

Insgesamt fühle ich mich sehr gut, die Narbe zwackt immer, Wasserlassen geht inzwischen auch wieder viel besser, alles normalisiert sich.
Mein Haarausfall lässt auch langsam nach, der hatte direkt am Tag nach der OP begonnen, mein Körper fand die OP wohl doch nicht sooooo gut, und reagiert mit Haarausfall .

Tag 18 post OP

Ich kann mehr Dinge im Haushalt erledigen ohne mich nach 15 Minuten wieder hinlegen zu müssen.
Heute habe ich Wäsche aufeghangen, in der Küche rumgeräumt und Aufkleber von der Kinderzimmertür gekratzt (erlaubt euren Kindern NIEMALS Aufkleber an den Türen zu hinterlassen!!).
Nach drei Stunden bekam ich wieder dieses Druckgefühl am Stumpf und musste michhinlegen, nach 1 Stunde und viel Wasser gings langsam wieder, merke 18 Tage nach so einer OP heißt noch lange nicht gesund zu sein!

Der Ausfluss ist seit gestern blutiger Schleim, so wie bei Beginn einer Geburt oder auch beim Eisprung oder auch 1,2 Tage vor der Periode, nichts was mir Sorgen macht, ich ignorier das also.

Tag 19 post OP

Sitzen länger als 15- 20 Minuten ist nicht schön, es beginnt dann ein unangenehmer Druck beim Stumpf *genervt die Augen rollt*

Tag 20 post OP (16.08.)

Heute ist ein absoluter Scheißtag, mir tut die linke Seite arg weh (der berühmt berüchtigte Schnitt durch die Bauchmuskeln *ich frag mich immer noch wo sie die gefunden haben*), mich nervt einfach alles und ich möchte einfach nur heulen.

Tag 21 post OP

Heute ist ein guter Tag und das nicht nur weil ich Geburtstag habe

Die Schmerzen sind weg, heulen will ich auch nicht mehr. Heute habe ich schon länger gesessen, ist aber immer noch nicht meine Lieblingsbeschäftigung. Ausfluss immer noch blutiger Schleim *ärgh*

Tag 22 post OP

Aufstehen geht immer besser das zwicken und zwacken wird weniger.
Noch immer blutiger Schleim.

Tag 23 post OP

Die Narben sehen aus wie kleine Kratzer, alles schick verheilt, zumindest von außen. Ausfluß unverändert.

Tag 24 post OP

Ich habe heute nacht eine Drehung ohne Hin und Herrutschen und ohne Stöhnen geschafft, hipphipphurra.
Heute war Elternabend, ich bin alleine mit dem Auto hingefahren und habe über zwei Stunden mehr oder weniger gesessen *stöhn* Es hat mir nicht gefallen.

Tag 25 post OP

Heute war alles scheiße. Ich hatte Schmerzen im Stumpfbereich, fühlt sich an, als bekäme ich meine Tage, leichte Blutung.
Insgesamt tut mir der Bauch weh wie bei Muskelkater, war wohl gestern zuviel des Guten

Tag 26 post OP (22.08.)

Blutung wird weniger

Tag 27 post (23.08)

Kann ich es glauben?
Der 1. Tag ohne Blutungen, nur leichter Ausfluss.

Tag 28 post OP

Der 2. Tag ohne Blutungen *yippieh?*

Tag 34 post OP (30.08.)

Ich hatte einen Termin beim Augenarzt, trotz Termin und Hinweis darauf dass Sitzen im Moment nicht so meins ist: 40 Minuten Sitzen, 5 Minuten Gucken, Rezept, Tschüss…das Leben als Kassenpatientin.
Dann noch ne Stunde langsam durchs Einkaufszentrum, schlagartig völlige Erschöpfung, Bauchschmerzen, Wahnsinnsdurst.
Nach Hause und dort den Rest des Tages Couching betrieben, ich war kaputt als hätt ich Schwerstarbeit geleistet.
Bauchschmerzen gabs gratis, aber ohne Blutungen, wenigstens was.
Was lernen wir daraus?
Richtig! Auch 5 Wochen nach der OP ne Belastungsgrenze wie ein Kleinkind…..

Tag 35 post OP (31.08.)

Heute war DER Tag beim Höhlenforscher, darf ich endlich wieder baden gehen?
ICH DARF!
Alles soweit gut verheilt (also, das war er sehen kann )

Meine kleinen Zipperlein sind alle voll ok.
Insgesamt dauert der Heilungsprozess ca 12 Wochen, und so lange darf ich auch nix schweres heben, ich werde mich aber danach knapp halten, da mir ja Bänder gekürzt worden sind, und ich da nie mehr nix riskieren will.

Krankschreibung noch für eine Woche, da ich einen ruhigen Halbtagsjob habe, würde ich in meinem ursprünglichen Job als Arzthelferin arbeiten, wäre ich weiterhin sehr lange krank geschrieben, da körperliche Belastungen weiterhin ein NoGo sind, sagt mein Gyn, aber das merke ich ja selber.

Es kam wie kommen musste, nach dem Gyn Besuch Schmierblutung…pfffffff, ich hasse es.

Tag 36 post OP

Immer noch Schmierblutungen und leichte Schmerzen, als würde ich meine Periode bekommen,
ich HASSE es.
Hab mich heute den ganzen Tag im Couching geübt…war auch mal wieder nett.
Bin gestern nach dem Gyn Besuch noch unterwegs gewesen, war wohl wieder mal zu viel, wie alles in letzter Zeit.

Tag 43 post OP, 08.09.2012

Schmierblutungen sind nach einer Woche endlich vorbei

Tag 44 post OP

6 Wochen post OP, Zwischenmenschliche Beziehung konnte erfolgreich wieder aufgenommen werden

Tag 46 post OP

Gyn Besuch, da der Haarausfall bei der letzten Schmierblutung wieder angefangen hat, er geht davon aus, dass es nix hormonelles ist, eher eine Post OP Geschichte (ich bin doch ne Katze, posttraumatische Störungen in Form von Fell (sprich Haar-) verlust )
Trotzdem Blutabnahme, sicher ist sicher.
Ansonsten gehts mir super.
Ich merke wie ich immer belastbarer werde, fühle mich allerdings noch nicht voll belastbar, ich werde nach wie vor schneller müde und breche meine Shoppingrunden vorzeitig ab, ich setze mich dabei aber auch nicht selbst unter Druck, wenn kaputt, dann nach Hause.
Außerdem habe ich nach wie vor mehr Durst, aber das ist ja auch gut, ich habe vorher eigentlich zu wenig getrunken, jetzt habe ich eine vernünftige Menge und bin auch bei Wasser geblieben.

21.09.12, 8 Wochen post OP

Mir gehts prima (3 Mal auf Holz geklopft)
Ich fühle mich eigentlich wieder normal, bin zwar immer noch schneller müde als vor der OP, aber nicht so, dass es mich einschränken würde.
Schmerzen habe ich keine, hatte ich aber eigentlich auch nie wirklich.
Ab und an ein Ziepen, aber nur etwas, dass ich auch ganz normal aus dem Zyklus kenne.
Blasen-und Darnfunktion sind auch normal.

Joah, ich denke das wars dann auch mit meinem LASH Post OP Tagebuch.
Sollten wieder Schmierblutungen auftreten oder die möglichen Mini Perioden Blutungen werde ich das nochmal posten, als Info für diejenigen, die es noch vor sich haben oder auch für LASH Operierte, die wie ich auf der Suche nach Infos sind nach der OP, ob die kleinen und großen Wehwechen normal sind.


01.11.2012, 3 Monate !!!! post OP

Also alles in allem gehts mir prima!
Ich hatte jetzt zweimal einen Eisprung und KEINE Blutung, wie geil ist das denn.
Aber ich bin ja immer noch misstrauisch, ich hab immer noch Schiss, dass ICH zu dem geringen Prozentsatz derer gehöre, die immer noch eine monatliche Schmierblutung bekommen.

Zur Zeit bin ich voll erkältet und das ewige Niesen und Husten tut dann auf Dauer doch weh.

Das heißt der linke Schnitt, der eh immer genervt hat, tut beim Husten dann doch wieder weh *genervt die Augen rollt*.

Hm also scheint mein Bauch letzlich doch nicht auf Aufgeschnitten werden zu stehen, aber nix schlimmes, ich winkel die Beine immer an, wenn ich merke, dass ich husten muss, dann gehts einigermaßen.

Der Müdigkeitspegel hat sich gelegt, ich fühle mich normal belastbar, also ich habe nicht den Eindruck, dass ich schneller müde werde als normal.

Ich staubsauge auch wieder alleine, aber ich hebe noch keine schweren Sachen, das will ich ohnehin in Zukunft vermeiden.
Ich kann ganz normal lange sitzen und mich vorne über beugen, alles im grünen Bereich auch im zwischenmenschlichen Bereich

07.12.2012 mehr als 4 Monate post Op

Im großen und ganzen habe ich nichts zu meckern.
ABER (ja ohne aber gehts einfach nicht), die Kleinigkeiten.
Der linke Schnitt (also der größere, wo der Morcellator eingeführt worden ist) zwickt immer noch gerne, wenn ich mich blöd bewege oder wenn das Wetter umschlägt.
Innen am Stumpfbereich merke ich ab und an ein Puckern, wenn ich zu lange gesessen habe, die Jeans zu eng war und ich gesessen habe, oder wenn ich zu viel gemacht habe. Also na ja zuviel….ich habe Samstag Kekse gebacken und danach noch Gulasch gemacht, ich habe also so locker 4 Stunden in der Küche gestanden und danach ist frau ja sowieso geschafft (denke ich mir so) , aber mir gings schlagartig voll mies, ich war völlig erschöpft und innen tat mir im OP Bereich alles weh, ich habe mich dann hingelegt und Sonntag wars wieder gut.

Aber gut, wie oft steh ich schon 4 Stunden in der Küche

Aber wenn ich vorstelle, ich wäre Köchin und müsste nun wieder voll ackern…pfffffff…

10.01.2013, 5 Monate und 13 Tage Post Op

Und was passiert? Richtig! Ich gehöre zu den wenigen, die sich weiterhin über eine Blutung freuen dürfen *grumpf*

Ich war auch beim Gyn, alles abgecheckt  inklusive Ultraschall, es ist alles supi, also „normale“ Blutung.
Ich werde also jetzt abwarten, mal sehen wie sich das entwickelt. Es kann das sein, dass ich unregelmäßig Blutungen bekomme, gar keine mehr, oder regelmäßig….alles ist möglich.
Auf jeden Fall weiß ich eines:
Veröden oder GMH Entfernung sind für mich zur Zeit keine Optionen.
Ich wusste, dass es dazu kommen kann und habe mich aus der Gesamtzahl der Gründe gegen eine totale Entfernung der GM entschieden, nun hab ich halt Pech gehabt und krieg nur den Trostpreis

07.02.2013-10.02.2013

Und wieder ne (monatliche) Schmierblutung….wie schön….nie hatte ich ne regelmäßige Periode, und nun pünktlich wie ein Uhrwerk?
Was für eine Ironie des Schicksals. Ich fühle mich schon ein wenig verar…

10.03.2013

Na bin ich nicht ein Glückspilz?!
Bekomm ich doch pünktlich wieder ne Schmierblutung. Ungewöhnlich und nervig ist nur, dass die begelietenden Schmerzen immer stärker werden. Ziehen in den Bändern, also Rücken und vorne, das kommt an normale Periodenschmerzen ran, Blutung bis jetzt nur minimal. Ich hoffe doch, dass ich jetzt als Gipfel der Frechheit keine Endometriose im Bauchraum habe. DAS wäre ja echt mies.


23.03.2013

starkes Druckgefühl im Unterleib wie bei bevorstehender Mens.

24.03.2013
Hipphipphurra, wieder mal ne Schmierblutung…

25.03.2013
vorbei

26.03.2013
Was für ein Glück Schmierblutung und Druck im Unterleib sind wieder da, wär doch blöd gewesen, so etwas nur für einen Tag zu haben…

26.04.-28.04.2013

Schmierblutung…Yippieh

21.05.2013

Nach einer bösen Infektioner nix mit der LASH zu tun hatte, gehts mir nun richtig gut untenrum 🙂
Ich halte die Flora mit Döderlein weiter auf Trab.
Schmerzen oder Beschwerden habe ich keine mehr.
Alles in allem muss sagen, die 6 Wochen sind eigentlich nur für schwere Arbeiten gut, denn auch danach habe ich noch lange meine Zipperlein gehabt und war lange schnell müde, aber das wisst ihr ja alles, wenn ihr bis hierhin durchgehalten habt mit Lesen.

Ich würde es mal so beschreiben:

2 Wochen: total tot,
3. Woche: mein Leben könnte weitergehen
ab der 4. Woche: es wird besser
nach 12 Wochen, normales Leben erscheint möglich
nach 5 Monaten: alles ist gut
nach 8 Monaten: als wäre nie was gewesen

Aber das ist meine Erfahrung, und ich habe mich bisher eigentlich nie für wehleidig gehalten.
Aber der Erfahrungsaustausch mit anderen hat gezeigt:
Die 12 Wochen bis 4 Monate, das ist schon überall gleich, also klammert euch nicht an die 6 Wochen.
Denkt dran: innere Wundheilung/Bindegewebeheilung 12 Wochen!!

Und auch wenn ihr das lest und „meine Zeit“  ist schon länger her, ihr könnt mit trotzdem gerne schreiben!!

19.07.2013

Nach 2 Tagen ordentlichem Zwicken und Zwacken (das typische „meine Periode kommt“ – Gefühl) habe ich wieder einmal eine Schmierblutung bekommen, die war allerdings ignorierbar gering, heißt im Klartext: eine Slipeinlage war ausreichend für den ganzen Tag.
Also nicht das da Missverständnisse aufkommen, ich bin dankbar, wenns nur ein paar Tropfen sind, wenn es denn schon sein muss 🙂

Generell habe ich immer noch zur Periodenzeit ein Ziehen im Unterleib, aber nix wildes.

14.-17.10.2013

Wieder mal Blutungen, war ja klar, dieses Mal auch mehr, da wurde die Septemberpause gleich wieder wett gemacht 🙄

Sonntag, 20.10.2013

Ich lese natürlich immer all eure Kommentare und wie es euch so geht und welche Gedanken ihr euch Prae- und Post OP macht.
Nun taucht die Frage auf:
GMH erhalten ja oder nein.

Also aus MEINER jetzigen Erfahrung bin ich da immer noch unschlüssig.
Sicher die Blutungen finde ich total daneben und empfinde sie auch als Niederlage, so als wäre mir mein „Preis“ für die OP verwehrt worden.
Aber es gäbe ja noch die Möglichkeit, da nochmal dranzugehen und die Schleimhaut noch einmal zu veröden.
Das ist ein kurzer Eingrif, der unter örtlicher Betäubung stattfindet. Davor gruselt es mich aber schon

Tor Nummer 2 wäre, ich lasse mir den GMH doch noch entfernen, aber noch einmal Vollnarkose, wochenlanges Schonen mit allem drum und dran…ach nee …nicht wirklich.

Tja, also mit dem all dem jetzigen Wissen, würde ich mir, stünde ich vor der Wahl, JETZT alles entfernen lassen?
Hm…nein, ich glaube nicht.
Meine Befürchtungen, was durch die Entfernung des GMH alles schief gehen und/oder sich verändern würde (Anatomie der Scheide), würde mich noch immer davon abhalten, aber das ist eben eine Entscheidung, die jede von uns in ihrem Kämmerlein treffen muss.

Und noch einmal zur Genesungszeit:

Ich bin von Anfang an vom längsten möglichen Fall ausgegangen und habe mir gesagt: Das kannst du besser.

Ich habe mich also selber schon unter Druck gesetzt, aber nur minimal, ich dachte mir 6-8 Wochen ist die Scheiße-Zeit, vorher brauchst du nicht fit zu sein, aber vielleicht klappts ja doch eher.
Also quasi selber Mut machen, aber nicht unter Druck setzen, nur weil einige nach 2 Wochen Bergwanderungen machen, müssen das nicht alle machen, andererseits muss frau sich auch selber in den Arsch treten, klaro wir sollten uns auch mal hängen lassen dürfen, weinen, verzweifelt sein, wütend auf uns selber, das ist alles okay, aber es darf kein Dauerzustand sein.

Und ganz wichtig:

Es kann sein, dass immer mal wieder Tage gibt (Wetterumschwung), an denen es auch nach Monaten zwickt und zwackt, Blutungen können auftauchen.
Und je nach Alter und abgeschlossener Familienplanung, darf man seiner Gebärmutter auch mal nachweinen, wir sind Menschen, wir machen schon einiges durch und keine von uns sollte sich von anderen sagen lassen, wie sie sich zu fühlen hat, oder wann sie eigentlich wieder fit sein müsste.
Die eine ist es nach 2 Wochen, die andere nach 12 Wochen.
Eine hat nie wieder Schmerzen, die andere doch hin und wieder.
Wir sind alle verschieden, aber was uns eint:
Wir stehen das durch!!
Ich finde,es gibt kein richtig und kein falsch, kein normal oder anormal.
Also versucht euch nicht zu sehr an dem zu orientieren, was andere meinen, wie ihr gerade drauf sein müsstet.
Die meisten davon haben
a) nie ne Gebärmutter gehabt oder
b) haben ihre noch

Lasst sie reden und horcht in euch hinein, ihr wisst am besten wie es euch geht und was ihr schafft!!

13.11.2013

Yippieh…wieder Schmierblutungen und immer so starkes Ziehen, als wäre da noch Gebärmutter, das geht mir sowas von aufn Geist.
ich fühle mich jedes Mal um meinen Preis (Blutungsfrei) betrogen.
Aber ne Nach OP kommt nicht in Frage, ich sage mir immer, das hättest du auch gehabt , wenn du keine Myom und keine OP gehabt hättest.
Aber die leise Stimme sagt dann:
Du HATTEST aber nen Myom und ne OP, wo ist dein Preis?
Dann bin ich gefrustet und denk an was anderes

12.12.2013

Ihr könnt euch auch gerne per PN bei mir melden, wenns mal ne dringende Frage gibt oder einfach nur so

20.01.2014

Hui, nun sind schon fast 1,5 Jahre und eigentlich ist alles okay.
Hah ..  seit November hab ich auch keine Schmierblutung gehabt…frau freut sich auch über Kleinigkeiten.
Gestern habe ich mal meinen Badezimmerschrank ausgemistet und habe ganz hinten noch Tampons gefunden, die müssen da schon ewig liegen, ich hatte ja zum Schluss nur noch die Mens Tasse.
Na ja, die habe nun dann mal weg geworfen, selbst bei ner Schmierblutung würde ich die nimmer benutzen, dann lieber die Mens-tasse, DIE habe ich immer noch

Ich habe Zyklusbedingt auch immer noch Zwicken und Pieksen, aber wie gesagt mal nen Monat ausgesetzt mit der Schmierblutung, ab und an gibts also nen Preis für die OP

26.01.2014

Da isse wieder….die gute alte Schmierblutung
Aber danke Menstruationstasse ist mir das voll WURSCHT!!

UPDATE 05.01.2015

So, lange habe ich nichts mehr offiziell berichtet, aber ich gebe mir Mühe auf eure PN, bzw Kommentare zu antworten.
Seid euch gewiß:
Ich lesen JEDEN Kommentar und bin sehr froh, dass ich diesen Bericht auf meinem Blog geschrieben habe, denn es gibt wohl viele Frauen, die nach einer LASH vergebens nach Berichten suchen.

Meine letzte Blutung war im Spätsommer, und da auch direkt mal ordentlich, aber seitdem *toitoitoi* nüscht mehr.
Es zwickt und ziept regelmäßig, Schleimbildung etc pp ganz normal wie mit GM dem Zyklus unterworfen.
Alles nix, womit ich nicht leben könnte.

Letzte Entdeckung beim Gyn:
Ovula Nabothi.
Das sind kleine Bläschen, in denen sich Flüssigkeit sammelt, weil die „Ausgänge“ in der Schleimhaut verstopft sind bzw mit Scheidenepithel überwachsen sind.
Harmlose Sache, tut im Prinzip auch nicht weh, ist nix schlimmes, man kann es fühlen, oder wenn man wie ich richtig Glück hat, und eine neue Gynäkologin (mein Gyn ist frecherweise in den Ruhestand gegangen) vor sich hat, erntet man ein erschrockenes Gesicht (sehr professionell übrigens!).
Da war ich echt verdutzt, dass einer Gynäkologin das Gesicht sozusagen entgleitet….was für ein Glück, dass ich nicht so schnell zu verunsichern bin

Also im Großen und Ganzen ist alles ganz normal, als hätte es nie eine OP gegeben.
im Nachhinein muss ich manchmal über mich lächeln, was ich für Panik hatte beim kleinsten rosa Anzeichen auf dem Toilettenpapier…wieviel Stunden ich mit Recherche verbracht habe, ob das alles so normal ist um dann festzustellen:
Gibt nix!
Außer uralten Studien…NIX!

Aber HIER kön
nt ihr eure Sorgen und Ängste schreiben und findet inzwischen noch VIELE andere Berichte, die euch alle das gleiche sagen:

LASS DIR ZEIT!

Niemand muss zwei Tage nach der OP wieder durch die Gänge springen.
Jeden, der das von euch erwartet, fragt doch direkt mal, wann denn seine (Gynäkologen wissen das ja GANZ genau ) oder ihre Gebärmutterentfernung war.
Und schwups…da kommt dann nur ein Stottern…na ich dachte…ich hab mal gelesen…mal gehört…ja eben:
Gedacht…Gelesen…Gehört.
Also NICHT erfahren.

Und genau DA unterscheiden wir uns von den anderen.
Auch von denen, die eine komplette Entfernung hatten.
Nur weil diese Methode schonender ist, ist sie nicht NIX!

26.05.2015
An der Blutungsfront nix Neues, das ist ja schon mal was. Ziepen und Schmerzen gerne regelmäßig zur ca Periodenzeit, sonst nix, ich bin dankbar.
Im Juni habe ich einen Termin bei einer neuen Gyn, da mein „alter“ Gyn in rente gegangen ist und die verbliebenen weiblichen Gyns so gar nicht auf meiner Wellenlänge liegen.
Hätte die eine mich nicht seinerzeit als Simulantin hingestellt und nur mal eben nen Blick per US riskiert, hätte ich mir das Fast Not OP Theater alles sparen können und hätte ne ganz entspannt geplante OP mit anschließendem Urlaub haben können und nicht hopp hopp mitten im Urlaub ne OP.
na ja, Schwamm drüber…mal sehen, wie es da so wird.

02.08.2015

3 Jahre! Post OP

Mir geht’s prima.

Die letzte Blutung ist schon Ewigkeiten her.

Ich war im Juni bei der neuen Gyn…die ist super. ..da bleib ich.

War aber trotzdem komisch nach 19 Jahren!! die Gyn.Praxis zu wechseln….hab mich da schon gefühlt wie ne Verräterin. Aber wenn es nicht passt…passt es nicht.

Sie hat Ultraschall gemacht, der Aufbau im Gebärmutterhals ist minimal…sah nicht nach Blutung aus….kann mir ja nur Recht sein. Ich habe Schmerzen ab und an an der Stelle mit dem tiefen Schnitt, da werden sich wohl Verwachsungen gebildet haben.

Bei der LASH hatten sie schon Verwachsungen an der KS Narbe gelöst,  also scheint mein Körper sowas gerne zu machen.

 

18.07.2016, fast 4 Jahre!! Post OP

Mir gehts gut, ich habe beim Eisprung  Zwicken und Ziehen, alles im Normbereich.

Ich hatte vor ein paar Monaten mal wieder eine Blutung, so richtig mit Schmackes, aber wenns nur alle paar Monate mal ist…was solls.

Wenn du Fragen, Ängste Nöte hast….schreibt mir gerne.  Unter Kontakt etc…findest du meine Mail, schreib im Betreff LASH, damit ich Bescheid weiß und ich melde mich bei dir…Versprochen!!

 

UPDATE 03.03.2017 4 und ein dreiviertel Jahr Post Op 🙂

Ich bin in den Wechseljahren *grumpf*. Es hat im Oktber 2016 langsam angefangen, kurz nach meinem 47. Geburtstag. Stimmungsschwankungen, mehrfach pro Nacht wach, Hitzewallungen. Kein Eisprung mehr spürbar.  Vor zwei Wochen dann mal wieder ein Eisprung…Mann…gings mir gut. Ich konnte schlafen, war nicht weinerlich…alles super…nun gehts wieder los. Schlimm ist für mich dass ich mehrfach in der Nacht wach werde…ich bin unruhig, mir ist furchtbar warm…dementsprechend unmotiviert, müde und traurig fühle ich mich dann oft.

Hormone stehen für mich derzeit absolut nicht zur Debatte, da ich mit Hormonen bisher immer schlecht gefahren bin:

Die Pille…ein Graus mit Migräneattacken und die Mirena Spirale endete nach 10 Jahren Qualen mit nahezu ständigen Schmerzen und Krämpfen und Haarausfall dann in Depressionen. Jeder sagte….Quatsch…kommt nicht von der Spirale, die Hormone wirken nur in uteri…ha ha ha…warum stehen diese Symptome dann in anderen Ländern im Beipackzettel?! Weil wir in Deutschland lebenden Frauen davon nicht betroffen sind….is klar!!

 

 

 

Advertisements

242 Kommentare zu “Hysterektomie per LASH – Mein Tagebuch

  1. Liebe Mekare,

    Auch ich danke Dir für Deinen tollen Blog. Mir wurde ebenfalls am 27.09. In der MIC-Klinik mittels LASH die Gebärmutter entfernt. Bis zum 11. Tag war alles okay, Dienstag habe ich aber leider Blutungen bekommen, in meinen Augen nicht gerade wenig, mein Doc fand gestern zwar nichts ungewöhnliches. Aber komisch finde ich es trotzdem, weil es mittlerweile hellrot ist und mal mehr mal weniger blutet. Zeitlich sicher auch mit der Regel verbunden, hatte mir der Arzt ja auch angekündigt, aber dann müsste das nach 5 Tagen mal aufhören oder? Ich hab natürlich Angst, dass da was gerissen bzw. wieder aufgegangen ist, klar konnte er gestern nichts sehen, war ja alles voll. Habt Ihr beruhigende Worte für mich?
    Liebe Grüße Ally

    Gefällt mir

  2. Hallo Ally, also ich nach der OP nochmal die Blutung bekommen hatte, habe ich in der MIC angerufen und die Schwester meinte, das wäre nicht umgewöhnlich, weil sich immer wieder Schorf löst von der Verödung un dabei könne es auch etwas bluten, aber sie meinte auch, es dürfe eine gewisse (Schmierblutung) Menge nicht überschritten, sollte nicht dauerhaft frisches Blut sein und keine Schmerzen. Ich würde, wenn du noch Blutungen hast, mich direkt an die MIC wenden, die sind doch super nett. Du kannst mir auch gerne per PN schreiben.

    Gefällt mir

    • Lieben Dank für Deine Antwort! Tja was soll ich sagen, die blutung hatte nach 6 Tagen aufgehört und pünktlich vier Wochen später, kriege ich wieder eine blutung mit typischen regelschmerzen. Obwohl mein gebarmutterhals auch verödet wurde. Mal sehen wie lange es dauert und wie doll es noch wird. Hatte echt auch gehofft der Kelch geht an mir vorbei, aber Nein, ich nehme lieber gleich einen grossen schluck davon. Shit happens oder?

      Gefällt mir

      • Zum K… oder?!

        Ich habe mich seit meiner OP oft gefragt, wie alt eigentlich diese Statistik ist, nach der ja angeblich nur 5% noch eine regelmäßige Blutung haben?!
        Und was mich auch immer wieder erstaunt sind ja die Schmerzen, aber gut…wie du schon meintest: Shit happens.
        Nur warum fühle ich mich manchmal, als wenn der Eimer nur bei stehen bleibt ?! 🙂

        Gefällt mir

      • Das Gefühl kenne ich zu gut und auch in diesem Monat pünktlich zum Stichtag geht es wieder los. Schmerzen und alles andere als minimal….. Hallo? Was ist da los? Was habe ich bisher gewonnen? Mein Eisenwert hat sich etwas verbessert ….. la ola…:-) ich hab nächste Woche einen Termin bei meinem Doc, er war ja auch der Meinung, es sei so unwahrscheinlich das ich weiter Blutungen habe… ich denke die Statistik ist alt oder bezieht sich auf eine total-op. Ausnahmen bestätigen die Regel oder? Tja aber irgendwie sind wir dann alle die Ausnahme oder? LOL

        Gefällt mir

  3. Liebe „Leidensgenossinnen“,

    vor 2 Tagen hat mir mein Arzt dazu geraten meine GM entfernen zu lassen. Hauptgrund sind die üblichen immer wieder heftigsten langanhaltenden Blutungen trotz Hormonspirale. Eine im August durchgeführte Ausschabung brachte keinen Erfolg.
    Vor dieser kleinen OP war im Sommer die Möglichkeit einer Schwangerschaft nicht ganz auszuschließen. Diesen spähte Glück hätte mich völlig aus der Bahn geworfen. Meiner GM bin ich für ihre guten Dienste sehr dankbar, aber nun ist die Zeit gekommen, dass wir uns trennen müssen.
    Seit gestern habe ich einen OP-Termin für den 4.11.13 Nun versuche ich natürlich viel über dieses Thema zu erfahren. Für mich stellt sich noch die Frage ob ich den GMH erhalten will/kann oder nicht und wie operiert werden soll. Habe eine Freundin die diesen Eingriff im Sommer hatte. Zum Glück kann ich mit ihr prima reden.
    Dennoch vielen Dank an die Block-Urheberin und alle Frauen die ihn mit ihren Erfahrungen am Leben erhalten.

    Ich habe in diesem Block nun schon einige Tipps gefunden die ich beherzigen werde. Das fängt ja schon bei Vorgespräch im KH an und geht dann weiter beim Tasche packen. Für die Zeit danach entwerfen wir als Familie gerade einen „Schlachtplan“. Jeder fasst mit an und dann sollte meiner Genesung nichts mehr im Wege stehen. Bin ja Optimist :-). Auf jeden Fall habe ich großen Respekt vor den Frauen die alleine klar kommen müssen.

    Ich werde diesen Block sicherlich noch weiter verfolgen und vermutlich auch meine Erfahrungen einbringen.

    Für heute bedanke ich mich bei allen Schreiberinnen und wünsche alle gute Besserung und alles Gute.

    Herzliche Grüße aus dem Ruhrgebiet.
    Anja

    Gefällt mir

  4. Hallo Mekare,
    ich habe deinen Blog unter meinen Favoriten gespeichert u. vergleiche deine Einträge mit meinem Verlauf, Ich bin am Tag 20 post Op. Bin am 18.10. das erste Mal 2x20Min. Auto gefahren u. hatte abends leichte Blutungen -eine Slipeinlage. hat gereicht-. Heute auch wieder ein paar Tropfen. Heute früh nahm icb aucb eine Ibu400 liege seit 2Std. auf dem Sofa. Was mich dabei beunruhigt ist, dass ich selbst direkt nach der OP keine Blutungen hatte. Der Chirug, der mich operierte sagte mir am nächsten Tag, dass ich keine Blutungen haben werde, Blutungen müssen bei „0“sein , da er mich gelasert hätte, und, dass stimmte bis dato. Ich bin 50 und in den Wechseljahren u. habe die Entfernung aus gleichen Gründen wie du entdernen lassen.
    Krankgeschrieben bin ich bis einschl. 01.11.13. Wenn es morgen nicht vorbei ist gehe ich zu FA, allerdings bin ich schon ein wenig deprimiert, da ich die Blutung als Rückschlage empfinde. Ich habe nicht wirklich damit gerechnet, dassces so langwierig ist. Meine äusseren Narben sehen super aus, die inneren machen mirvSorgen.

    Gefällt mir

  5. Hallo Leidensgefährtinnen-

    danke für alle die Kommentare und Dank an die Möglichkeiten des Internet- man wird ja ansonsten ( bis auf die fachliche Aufklärung) doch allein gelassen mit seinen Gedanken und Gefühlen und Befindlichkeiten.
    Bei mir ist der 11. Tag nach LASH, bin seit dem 5. Post-OP-Tag (endlich) zu Hause.
    OP gut verlaufen ( meine Angst: Blasen oder Darmverletzung : zum Glück nein!).
    Keine Schmerzmittel mehr seit Tag 4 nach der OP.
    Gegen die Gase hat man mir ( nach Anfrage) in der Klinik Mittelchen gegeben, die haben Wunder bewirkt – die Gase sind schmerzhaft auf natürlichem Weg „entwichen“- was gleichzeitig den Nebeneffekt hatte, dass ich auf Flur und im Park spazieren-geschlichen bin ( hatte ja kein Einzelzimmer 😉 )

    Habe mir heute selbst die ersten ( selbstauflösenden ? phhh ) Fäden entfernt ( bitte nicht nachmachen- ich bin so verrückt) , da die rechte kleine Narbe gut verheilt ist und sich die Stelle um den Faden begann zu entzünden.

    Sonst wie schon beschrieben. Schlapp. Müde. Antriebslos. Kurzatmig.
    Kaum Schmerzen ( ab und an Ziepen) bis jetzt kein Wundfluss, keine Blutung (toi toi toi). Nach einer Stunde langsamen Spaziergang durchgeschwitzt hingelegt.
    Mitunter habe ich das Gefühl, die inneren Narben zu spüren.
    Eigenartiges Gefühl beim Wasserlassen und Schmerzen, wenn es durch den Darm „poltert“, aber für die kurze Zeit nach der OP geht es mir gut.
    Da ich sonst eine mindestens 50-Stunden-Arbeitswoche habe geniesse ich auch mal das Faulsein und das Mittagsschläfchen , arbeite aber ( notgedrungen) schon wieder stundenweise von zu Hause aus am Computer.
    Tip: mein Mann hat mir einen Pezzi- Gymnastik- Sitzball besorgt, darauf kann ich gut und schmerzfrei sitzen.

    Ich denke, keine Frau wird sich bedenkenlos und ohne Grund einer OP unterziehen und ein ( auch wenn nicht mehr unbedingt benötigtes) Organ entfernen lassen.
    Die Frage ist ja auch: hat man unter Beachtung der möglichen Risiken und der nachoperativen Beschwerden die richtige Entscheidung getroffen oder ( ich bin 52, d.h. Menopause sicherlich in absehbarer Nähe, womit dann ebenfalls die Blutungen und auch das Myomwachstum aufhören) wäre es doch vielleicht vermeidbar gewesen ??

    Fast alle hier sind bereits operiert- also ohne wenn und aber: schauen wir nach vorn. Es geht alles vorbei, und es wird besser !

    Für diejenigen Leserinnen, die es noch vor sich haben und zweifeln: in den wenigsten Fällen ist es eine Not-OP. Also lasst Euch Zeit. Holt vielleicht eine Zweitmeinung ein. Fragt. Wägt ab: was ist der Zustand jetzt, welche Beschwerden sind da – was soll nach der OP besser werden.
    Und wenn ihr dann überzeugt seid, dass die OP Besserung bringt, dann gibt das doch auch die Kraft, die Beschwerden in der kurzen Zeit ( und selbst 1/2 Jahr ist doch eigentlich kurz) zu überstehen.

    Kopf hoch !

    Gefällt mir

  6. Hallo!!!
    moechte mich bei dir bedanken fuer dein taegliches Tagebuch habe auch eine LASH op hinter mir ist jetzt 24 Tage her und heute habe ich mal wieder eine art Periode Blutung dass Nervt richtig mein Arzt hat gemeint ich soll noch ein paar Tage abwarten und mich dann melden hoffentlich geht alles gut!!!! Ich schreibe aus Griechenland mir wurde Gebearmutter und Eileiter entfernt sowohl ein Eierstock, Gebearmutterhals ist erhalten worden!!!Wuensche Euch allen Gesundheit!!!!!!

    Gefällt mir

  7. Hallo,

    danke, das ihr eure Erfahrungen teilt. Meine OP steht mir noch bevor. Sagt wann ist eigentlich der beste OP-Zeitpunkt? Die Blutungen sind so unregelmäßig ich kann nix genaues sagen – wenn ich einen Termin bekomme und dann blute muß ich dann wieder nach Hause gehen?

    Vielen Dank.Würde mich freuen weiter von Euch zu hören.

    Gefällt mir

  8. Bei mir war dass so ich hatte auch eine unregelmaessige Periode aber miq wurde mit hormontabletten die Periode fuer eine Woche verschoben was aber nicht so ganz geholfen hat und mein arzt hat mir 2 Tage vor dem Eingriff Transamintabletten verschrieben und ich wurde mit Periode operiert zwar waren die Blutungen nicht stark aber trotzdem noch da alles ist gut gegangen wurde per lash operiert hatte einen tollen Arzt experte auf diesen Eingriffen.WUENSCHE DIR ALLES GUTE

    Gefällt mir

  9. Hallo. Ich hab sehr interessiert dein Tagebuch gelesen. Ich wurde am 6.11.13 nach lash operiert und wurde heute aus der klinik entlassen. Ich hasse auch Binden sber da muss ich durch. Ich bin nur erschrocken weil ich vorhin blutigen schleim auf der Einlage hatte. Im KH hatte ich mal Blutung. Dann wieder nicht. Man erschrickt einfach. Dein Bericht hat mich beruhigt. Ich danke dir. Liebe grüße luna

    Gefällt mir

  10. Hallo Luna,
    ich wünsche dir erstmal alles Gute für deine weitere Genesung.
    Ja genau, man kriegt erstmal nen Schrecken und ich habe damals überall gesucht und NIX gefunden, das hat mich irre gemacht. Man hat keine Blutungen , alles schicki und plopp…auf einmal Blut = Panik.

    Gefällt mir

  11. Hallo Mekare!

    Ich bin 7 Wochen Post-OP und alles ist soweit prima (war eine LASH).

    Ein Zipperlein habe ich allerdings:
    Ich habe ein sehr druckempfindliches Schambein und das Gefühl, dass da ein Druck hinterm Schambein und irgendwie am Knorpel (Knochen?) um den Scheideneingang rum.

    Ist das noch postoperativer Druckschmerz oder könnte das daher sein, dass der Stumpf noch heilt oder Blase und Darm noch ihren Platz nicht gefunden haben??
    Hoffentlich keine Senkung. Da sehe und fühle ich aber keinen Unterschied zu vorher . Nicht innen und nicht außen.

    Bin ziemlich ratlos und weil ich bei dir auch was von Druck las….vielleicht kennst du das ja auch. Und wenn ja, wannlässt das nach???

    Danke

    Gefällt mir

  12. Hallo Mekare…

    zu erst einmal, Deinen Blog finde ich super!!!

    Ich bin seit dem 14.11 GM-los…u.a. auf Grund jaaahrelanger unerträglicher Schmerzen bei meiner Regelblutung.
    Bei einer Vorsorgeuntersuchung wurde ein faustgroßes Myom festgestellt. Meine GM wurde durch das Myom nach hinten gedrückt und war auffallend vergrößert.

    Ich bekam sehr schnell einen Termin in der Klinik, zur Voruntersuchung und Besprechung. Nochmal 2 Wochen später der OP-Termin ( LASH )

    Morgens in die Klinik, Aufnahme… ein paar Stunden später OP. Aufenthalt in der Klinik 2 Nächte, 3 Tage!!!

    Ich bin fast Schmerzfrei entlassen worden. Das Wochenende habe ich weiterhin Schmerzmittel genommen.
    Am Montag, Anruf bei meiner FÄ mit der bitte um KS und nochmal „drüber gucken“
    Um 13 uhr hatte ich den Termin.
    Ca. 1 1/2 h vorher, ich lag / saß auf dem Sofa, bekam ich unerträgliche, linksseitliche innerliche Unterbauchschmerzen. Ich konnte mein linkes Bein nicht mehr bewegen…wenn ich aber musste, nur sehr eingeschränkt und unter sehr starken Schmerzen.
    Ich versuchte irgendwie aufzustehen um mir NovalginTropfen zu holen.
    40 Tropfen…und keine Linderung der Schmerzen.
    Erst eine Stunde später etwas besser. Laufen, sitzen, stehen und liegen fast unmöglich.
    Ich wurde zu meiner FÄ gefahren und sie schob mich relativ schnell zwischen all die anderen Patientinnen.
    Ich schilderte ihr meine Schmerzen…auf einer Skala von 1 – 10… war es eindeutig eine 10!!!
    Irgendwie habe ich es, mit der Hilfe meiner FÄ, auf den Untersuchungsstuhl geschafft.
    Sono zeigte, Douglas eine Flüssigkeit und / oder so ein kleiner Beutel.
    Meine FÄ rief in der Klinik an und kündigte meine Rückkehr an.
    Ich musste wieder auf die Station… Blutabnahme, Blutdruck, Fieber messen.
    Blutdruck: 130 / 70
    Fieber: 36,1
    Blutergebnisse: CRP-Wert 0,24 ok.

    Dann nochmal ein Sono vom Prof. er bestättigte die Flüssigkeit, gab aber Entwarnung, kein Grund für eine stationäre Aufnahme. Alles noch im Rahmen.
    Diese Schmerzen wären normal…Ich wurde ja im Vorfeld auf diese Schmerzen aufmerksam gemacht.
    Ja…das stimmt!!!
    Aaaaaaber… Es gibt Schmerzen und es gibt Schmerzen!!! Schmerzen wo Novalgin nicht hilft??? Ich empfinde diese Schmerzen als nicht normal.
    Am Donnerstag muss ich erneut in die Klinik…sollte ich bis dahin noch immer diese Schmerzen haben… was passiert dann???

    Irgendwie nervt mich gerade alles.
    Und das aller aller unverschämteste… mein Chef hat mir im Vorfeld schon Druck gemacht. Mir quasi ein Datum genannt wo ich doch bitteschön wieder einsatzfähig sein sollte.
    Ich sage mir immer wieder… N E I N!!! Das machst Du nicht. Meine Familie und Freunde stehen da hinter mir!!!

    Ich danke Euch fur´s zuhören – lesen 🙂

    LG, SabbelBine

    Gefällt mir

    • Oh Mann…das ist übel. Ich hoffe, es geht dir inzwischen wieder besser. Ja…ich finde ja dieses: Wir haben ihnen aber gesagt, dass das und das passieren kann…schon ziemlich nervig. SICHER, sie haben es einem gesagt, trotzdem denke ich oft, dass ein wenig mehr Einfühlungsvermögen schon nett wäre und nicht nurein Verschanzen hinter den genannten Risiken.

      Tja und Arbeitgeber möchten eh maximal 1 Tag verzichten müssen und können dir eh viel besser sagen, wie es dir geht.

      Gefällt mir

  13. Hallo zusammen,
    habe diesen blog heute gefunden, nachdem ich nach Blutungen nach der LASH OP gesucht habe. Meine Gebärmutterteilentfernung war letzten Montag und ich hatte mich schon einigermaßen erholt und heute früh…. Tag 8 …. wie bei dir, plötzlich hellrosa Ausfluss. Ich war natürlich total aus dem Häuschen und hab den Doc angerufen, der auch meinte das wäre ganz normal und dann hab ich den blog gefunden und langsam beruhige ich mich wieder. Aber irgendwie war es ein sehr seltsamer Tag und ich trau mich jetzt überhaupt nichts mehr!! Gestern hatte ich mir noch vorgenomen heute bissl zu laufen und dann bin ich doch nur zwischen Bett und Sofa gependelt 😦 Aber eine Frage hätte ich an alle LASH-operierten: wann haben sich bei euch die Fäden gelöst? Also die, in den 3 Zugängen (Nabel, links und unten rechts) Der doc meinte so ab dem 11. Tage. War das bei euch auch so? Nicht das ich aus allen Wolken falle, wenn die schönen Knoten plötzlich nicht mehr da sind…..

    Gefällt mir

    • Siehste, und genau DAS war einer der Gründe das Tagebuch zu starten, ich war auch total in Panik und habe mich blöde gegoogelt, genau wie dann, als die monatlichen Blutungen eingesetzt haben. Zu deiner Frage:
      Meine Fäden sind beim Gyn gezogen worden, Tag 7 Post OP.

      Gefällt mir

  14. Danke für deine Antwort. Bei mir wurde gesagt, sie würden sich auflösen, nur wenn mich die knoten stören soll ich zum gyn der schneidet sie dann ab. Bis jetzt tut sich nix und Dienstag hab ich Termin zur Kontrolle, mal schauen was der so sagt. Bin überhaupt gespannt was der so sagt was ich alles machen darf weil ich trau mich noch gar nichts ausser jeden Tag bissl laufen. Der doc im kh hat getan wie wenn ich alles machen kann solang ich dabei keine 5kg schleppe, aber so fühl ich mich noch ganz und gar nicht… Wird scho werden und solange vergleiche ich immer meine tagesform mit deinem Blog 🙂

    Gefällt mir

  15. Also wenn du in dich hinein hörst fährst du immer noch am besten. Mach nie mehr als dein Körper dir genehmigt. Du merkst auch immer schnell, wenn du dich übernommen hast. Lass dir von niemanden, der diese OP nicht selber hinter sich gebracht hat sagen, was du kannst oder nicht, das weißt nur du. Und auch wenn es ein Laparoskopie ist, es ist ein OP, mit Narkose, Wundfläche und allem pipapo, es fehlt nur der Bauchschnitt.

    Gefällt mir

  16. Liebe Mekare, tausend Dank für deinen Blog!

    Heute ist Tag 5 Post OP Abdominale Supracervikale HE!
    Die Stories ähneln sich alle! Z.n. 3x sectio, steri, endometriums ablatio…
    7 Myome größtes 12cm!

    Ich hatte auch das Integrierte Versorgungsmodell und das ist einfach spitze! Tolle Mädels elitäres Zimmer! Topp!
    ABER, bis ich Zuhause war, war alles topp! Zuhause angekommen fühlte ich mich plötzlich einsam, Bett und Couch nicht Bauchschnitt Kompatibel! Fast wie Wochenbett!!! Weinen, Traurig usw. Ich hoffe das vergeht! Ich werde nach deinem Blog aber ganz ganz sicher 6 Wochen machen!!!! Ich bin Hans dampf, aber ich merke bereits schon jetzt, vieles wird Zeit brauchen!
    Ein bisschen graut es mir vor Heilig Abend und dem Zenober und nächsten Sonntag habe ich Geburtstag! Ich wollte eigentlich „feiern“ 😦 doch schon heute weiß ich, ich kann nicht! Ich bin 33 und meine OP hat 3 Stunden gedauert! Leider auch voll verwachsen mit Blase und Bach die GM. Liebe Grüße Maya

    Gefällt mir

  17. Wollte nochmal Bericht erstatten. Also am 17.12. war ich zur Nachsorge und laut Arzt alles super verheilt. Ab weihnachten Freigabe fuer ALLES!!! War mir aber dann doch zu schnell und wir haben noch bis jetzt gewartet. Ansonsten geht es mir super, ab und zu mal ein zwicken und seit weihnachten etwas braunen Ausfluss aber alles im grünen Bereich. Laut doc waere noch Schleimhaut im GMH und die wuerde noch abgehen also zwei dreimal zyklusunabhaengige leichte blutungen. Ich bin gespannt. Morgen muss ich anfangen zu arbeiten und natürlich hats heut nachmittag gezwickt wie vor der Periode und jetzt ist aus braun rot geworden aber das hat der doc ja angekündigt…. Ich warte mal ob mehr kommt… Jedenfalls hab ich etwas schiss vor 8 stunden sitzen aber wenns nicht geht, geh ich halt wieder heim. Ansonsten halte ich mich mit schwer heben und schnellen Bewegungen zurueck und hoffe instaendig der kelch mit weiteren Blutungen geht an mir vorbei…. Wird schon werden… Ach ja… Ein gesundes neues Jahr an alle leidensgenossinen. Lg franny

    Gefällt mir

  18. Hallo ihr lieben Mädels
    Fand es ganz toll , hier diesen Blog zu finden und vor allem das Tagebuch von Mekare hat mir sehr geholfen . Hatte meine LASH am 18. Dezember und bin inzwischen eigentlich ganz fit . Naja irgendwie laufe ich immer noch so langsam und trau mich noch nicht mich schneller zu bewegen . Schmerzen habe ich keine aber natürlich am 6. Januar pünktlich für einen Tag eine ganz leichte Blutung und vorher so ein Ziehen im Bauch . Inzwischen fast keine Blutung mehr und am 17. habe ich Termin beim Frauenarzt. Meine KM hat die HA auf den 31. 1 . verlängert und dann werden wir sehen . Da ich Fliesenlegerin bin muß ich eigentlich öfter mal so 25 Kilo Säcke rumtragen. Das war auch einer der Gründe
    warum ich es so lange rausgeschoben habe und mich dann auf anraten des Gyn im Krankenhaus für die LASH entschieden habe .
    Ich hoffe es geht weiter aufwärts ,
    Liebe Grüße an Euch alle und Danke für die tollen Tips

    Gefällt mir

  19. Hallo ihr lieben Mädels
    Fand es ganz toll , hier diesen Blog zu finden und vor allem das Tagebuch von Mekare hat mir sehr geholfen . Hatte meine LASH am 18. Dezember und bin inzwischen eigentlich ganz fit . Naja irgendwie laufe ich immer noch so langsam und trau mich noch nicht mich schneller zu bewegen . Schmerzen habe ich keine aber natürlich am 6. Januar pünktlich für einen Tag eine ganz leichte Blutung und vorher so ein Ziehen im Bauch . Inzwischen fast keine Blutung mehr und am 17. habe ich Termin beim Frauenarzt. Meine KM hat die HA auf den 31. 1 . verlängert und dann werden wir sehen . Da ich Fliesenlegerin bin muß ich eigentlich öfter mal so 25 Kilo Säcke rumtragen. Das war auch einer der Gründe
    warum ich es so lange rausgeschoben habe und mich dann auf anraten des Gyn im Krankenhaus für die LASH entschieden habe .
    Ich hoffe es geht weiter aufwärts ,
    Liebe Grüße an Euch alle und Danke für die tollen Tips

    Gefällt mir

  20. vielen dank für deinen blog, ich hatte jetzt am dienstag meine op^^ GM und GMH raus. ich fühle mich jetzt schon recht fit ich kann zwar noch nicht rennen aber ich wollte eh keinen marathon laufen 😉 seit ich aufgewacht bin keine medis und mein arzt ist leicht verzweifelt mit mir da ich gefühltermassen vor hunger bald gestorben bin und ich am op tag nichts zu essen bekommen sollte. da ich mutter von 4 kindern bin bringt diskutieren aber nicht viel^^ immerhin knäckebrot bekommen und nun darf ich 3 tage nach der op nach hause und wider voll normal essen *freu*. dein block hilft mir gut mich auf die zeit danach vorzubereiten. DANKE 😀

    Gefällt mir

  21. Vielen Dank für deinen Blog, hat mir viel von der Angst genommen die ich vor der OP hatte!
    Vor einer Woche war es dann soweit, bin am nächsten Tag gleich wieder nach Hause gegangen. Allerdings mit Schlauch aus dem Bauch.

    Ich kann mich eigentlich nicht beschweren, habe keine Blutungen, keinen Ausfluß gar nichts. Die beiden kleinen Schnitte im Nabel und rechts sind oberflächlich super verheilt, im Nabel sieht man gar nichts mehr, rechts eine kleine Kruste.

    Dafür aber ein großes Problem mit der Naht über die sie entfernt haben und in der der Schlauch steckte 😦

    Das Ding ist 5 – 6 cm lang und es ist offen, ca 1 cm tief. Ständig suppt es, jede Bewegung mit dem linken Bein tut weh als würde man mir ein Messer rein rammen. Jetzt überlegt mein Hausarzt ob er nicht nochmal örtlich betäuben und nochmal nähen soll. Das gefällt mir absolut nicht.

    Wenn ich ruhig liege merke ich gar nichts,aber wenn ich nur die Zehen bewege bricht die Hölle los. Also weiter Schmerzmittel das ich wenigstens ins Bad gehen kann.

    Letzendlich bin ich aber heilfroh das ich mich endlich dazu durchringen konnte, ich hatte schon Anämie vom vielen Bluten das ging monatelang drei Wochen Bluten, volles Rohr – eine Woche Schmierblutung.

    Gefällt mir

  22. Mann, das hört sich aber sehr unangenehm an. Ich würde darüber nachdenken, ob Nähen eine Alternative wäre, aber ich weiß auch nicht, ob das so schlau ist wegen Infektionen nach so langer Zeit noch zu nähen?!

    Gefällt mir

    • Komme gerade vom Doc, er wird nicht mehr nähen. Dafür darf ich jetzt jeden Tag mit Ringerlösung spülen und dann wieder Betaisodona und Pflaster.

      Die unteren Schichten sind zu, soweit das halt nach einer Woche zu sein kann. Die im OP haben schlichtweg die oberste Schicht grottenschlecht vernäht. Jetzt muß es halt so verheilen, dauert ca. zwei Wochen länger als üblich da muß ich durch. Bis dahin muß ich noch viel liegen und Ruhe geben – aber wenigstens darf ich stricken.

      Gefällt mir

  23. Für die letzte Schicht kann ich dir wärmstens von Fenistil das Colloidgel empfehlen, das habe ich meinem Sohn vier Wochen af einen tiefen Schnitt geschmiert, den der Notarzt nicht nähen wollte, damit es dem Kind nicht weh tut…..

    Gefällt mir

  24. Hallo, hatte deinen Blog vor meiner lash op entdeckt und aufmerksam gelesen . Jetzt ist es bei mir 7 Tage her . Seit gestern hab ich Schmerzen links im Bauch ,vielleicht hatte ich zu schnell gedacht ,ich könnte wieder zur Tagesordnung übergehen 😥 Ich hoffe ,das lässt wieder nach . Ansonsten gehts mir relativ gut ,die Schnitte sehen gut aus .

    Gefällt mir

      • Ja, das stimmt, aber es wird jeden Tag ein bisschen besser und hier zu lesen,dass es so viele gibt, denen es ähnlich geht,hilft sehr. Danke für deine tolle Idee mit diesem Blog ♡

        Gefällt mir

  25. Hallo,ich habe heute Deinen Blog entdeckt und mir tut es gut zu sehen, wieviele Frauen tatsächlich ohne Gebärmutter rumlaufen! Ich bin 32 Jahre alt und habe vor 6 Wochen meine zweite Tochter zur Welt gebracht, einige Stunden später wurde mir die Gebärmutter entfernt da sie sich nicht mehr zusammengezogen und somit viel zu viel geblutet hat. Dummerweise kam es ein paar Tage nach der OP zu weiteren schweren Blutungen, die zum Glück mit einer Tamponade gestoppt werden konnten. Ich konnte mich deshalb nicht irgendwie auf diesen Eingriff vorbereiten und wurde nun von psychischen Problemen heimgesucht, mit denen ich überhaupt nicht gerechnet hatte (gut, die Familienplanung war auch noch nicht abgeschlossen). Schmerzen habe ich seither kaum, wenn man mal vom Ziepen an der Narbe absieht. Ich bin nach wie vor schnell kaputt (was aber auch mit dem erhöhten Blutverlust und jeder Menge Blutkonserven einhergeht) und hatte glücklicherweise für ein paar Wochen eine Haushaltshilfe. Mal sehen, wie es mit den Schmerzen aussieht, wenn ich wieder alles selbst machen muss.
    Ich denke, Du hast recht und man sollte heulen wenns einem so zu Mute ist – ich persönlich werde wohl eine Therapie machen weil ich nicht glaube, daß ich da so einfach wieder raus komm.
    Dein Blog macht Mut, werd ich auf jeden Fall weiter beobachten =) Danke

    Gefällt mir

  26. Hallo,ich habe heute Deinen Blog entdeckt und mir tut es gut zu sehen, wieviele Frauen tatsächlich ohne Gebärmutter rumlaufen! Ich bin 32 Jahre alt und habe vor 6 Wochen meine zweite Tochter zur Welt gebracht, einige Stunden später wurde mir die Gebärmutter entfernt da sie sich nicht mehr zusammengezogen und somit viel zu viel geblutet hat. Dummerweise kam es ein paar Tage nach der OP zu weiteren schweren Blutungen, die zum Glück mit einer Tamponade gestoppt werden konnten. Ich konnte mich deshalb nicht irgendwie auf diesen Eingriff vorbereiten und wurde nun von psychischen Problemen heimgesucht, mit denen ich überhaupt nicht gerechnet hatte (gut, die Familienplanung war auch noch nicht abgeschlossen). Schmerzen habe ich seither kaum, wenn man mal vom Ziepen an der Narbe absieht. Ich bin nach wie vor schnell kaputt (was aber auch mit dem erhöhten Blutverlust und jeder Menge Blutkonserven einhergeht) und hatte glücklicherweise für ein paar Wochen eine Haushaltshilfe. Mal sehen, wie es mit den Schmerzen aussieht, wenn ich wieder alles selbst machen muss.
    Ich denke, Du hast recht und man sollte heulen wenns einem so zu Mute ist – ich persönlich werde wohl eine Therapie machen weil ich nicht glaube, daß ich da so einfach wieder raus komm.
    Dein Blog macht Mut, werd ich auf jeden Fall weiter beobachten =) Danke

    Gefällt mir

  27. Hallo
    Ich hatte vor 2 Jahren eine Hysterektomie und ich muss sagen,so war es bei mir nicht. Ich wurde am 27.2 operiert,war 5 Tage später wieder zu Hause,,nachmittags gleich einen Spaziergang mit Mann und Hund
    Dann 2 Wochen Couching,und nachmittags immer ne Stunde mit dem Hund raus
    Nach einer Woche bekam ich ne leichte Blutung,ab zum Arzt,,Hämatom hatte sich gebildet
    Kein großes Ding
    Die Fäden wurden nach 12 Tagen gezogen,danach ging es langsam aber sicher aufwärts
    Nach 4 Wochen bin ich wieder in meinen Job,ich bin Schulbibliothekarin. Die Schüler haben mir dann immer das Bücherschleppen abgenommen,ansonsten war es super
    Ich bekam schnell Hitzewallungen,naklar man war schlagartig in den Wechseljahren
    Alles in allem kann ich sagen,im Mai ging es mir sowas von gut,ich würde es jeder Frau raten,wenn sie Probleme hat

    Gefällt mir

  28. Hallo,Mekare.
    Bei mir wurde auch eine LASH durchgeführt,am 28.8.14
    3 Tage musste ich stationär bleiben,dann konnte ich nach Hause.
    Mein größeres Schmerzproblem liegt außer gelegentlichem Ziepen an den Einstichstellen (vor allem die Größte ) eher im Rückenbereich.Wenn ich mal längere Zeit spazieren gehe, bricht die BWS fast durch…
    Aber eigentlich habe ich 2 Fragen:
    1. Wann setzte Deine Schmierblutung genau ein? Bei mir wäre eigentlich jetzt Regel-Zeit,habe aber bisher nur diesen Wundfluss,zT auch lachsfarben. Könnte jetzt noch mal eine „stärkere“ Blutung einsetzen? Will nämlich auch nicht nur den „Trostpreis“ 😉
    2. Du hast geschrieben,das Du am 15. post-op Tag nach Rügen gefahren bist. Das war ja wahrscheinlich während Deiner Krankschreibung. Wie hast Du das mit dem Arbeitgeber oder der Krankenkasse geregelt?
    Mein Mann und ich hätten eigentlich in 2 Wochen Urlaub gehabt ( für 2 Wochen),und ein Oberarzt hat gesagt,ich könnte nach einer Woche wieder Radfahren..har,har..wohl eher nicht.
    Jetzt denken wir halt auch an eine Woche Rügen,da kann ich auch rumliegen oder leichte Spaziergänge machen und lesen,lesen,lesen…
    Danke für Deinen tollen Blog diesbezüglich,da ist ja jeder in seinem Krankheits- und Schmerzempfinden verschieden,und das ist gut für alle,zu lesen.
    Liebe Grüße

    Gefällt mir

  29. Hallo,
    also ich musste da nix regeln, ich war krank geschrieben und hab das dann gemacht.
    Allerdings war die Fahrt echt grausig. Sitz ganz weit zurück, Kissen, und ich war sehr angespannt. Dann habe ich mich nur noch ausgeruht. Auf meinem Merkzettel stand extra 6 Wochen nicht so etwas wie Radfahren, daher wundert mich dieser Rat doch sehr, aber wenn dein Arzt meint, du sollst das machen. Meine Blutung setzte nach ca 5 Monaten wieder ein. Mehr oder weniger regel,äßig. Jetzt hatte ich zwei Monate hintereinander eine Blutung und beim letzten Mal war sie auch wesentlich stärker als sonst, ich hab schon gewitzelt, dass mir wohl ne neue GM gewachsen ist. Das mit der lachsfarbenen Blutung/Ausfluss hatte ich auch, da hatte ich mich ja noch so erschrocken, weil ich dachte, ich hab etwas falsch gemacht, weil ich vorher keine Blutung bzw farbigen Ausfluss/Wundfluss mehr hatte.

    Gefällt mir

  30. Hallo Mekare,
    es ist manchmal interessant,wie unterschiedlich die Angaben von Ärzten bezüglich des Verhaltens nach einer LASH so sind.
    Auch im Internet gibt es verschiedene Regeln.
    Ja,dieser Oberarzt war schon klasse… macht einem Hoffnung,und dann…bin ich wohl zu blauäugig gewesen!

    Meine FA sagte mir, nach 2 Wochen könnte man langsam mit Radfahren anfangen,wäre sogar besser als Laufen ?!?!!
    Die weiß aber auch,wie sportlich ich bin,vielleicht kann man es wirklich?
    Die würde mich eher auf dem Bett festbinden,die ist sonst super vorsichtig.
    Ich werde mich aber weiter schonen,auch wenn es mir schon ziemlich gut geht.
    Scheint doch die bessere Lösung zu sein,hinterher geht noch was schief..

    Wegen dem Ausfluss war ich ja vorgewarnt,jetzt schaue ich,was kommt.

    Ich danke Dir und allen für die Erfahrungsberichte,Meinungen und Anregungen,da muss man nicht sofort verunsichert zum Arzt rennen….
    Ich wünsche allen Leidensgenossen gute Besserung und Durchhaltevermögen!
    Liebe Grüße

    Gefällt mir

    • Ich habe das aber schon öfter gelesen, dass sportliche Frauen eher wieder anfangen können, aber die haben ja auch einen anders trainierten Körper als ich Couchpotatoe. Gerade der Beckenboden ist da ja auch viel fester. Außerdem ist es auch sicher davon abhängig mit welchem „Kopfkini“ man da rangeht. Andererseits bin ich da wirklich hin…bah…ein paar Tage und gut ist…und ich war sehr von meinem Körper enttäuscht, dass er mich so lange „im Stich“ gelassen hat. Ich finde es nur sehr wichtig, daqss sich keine Frau gehtzt oder gedrängt nach einer bestimmten Zeit fit sein zu MÜSSEN. Die eine springt nach 14 Tagen munter durch die Gegend, eine andere braucht halt 12 Wochen, wenn das Umfeld und die Ärzte das respektieren und akzeptieren könnten, wäre vielen Frauen sicher geholfen.

      Gefällt mir

  31. Hallo Mekare

    Habe Deine Post sehr aufmerksam und interessiert gelesen. Danke für DEINE ganz persönlichen Eindrücke.

    Heute am 13. Tag nach der OP allerdings gleichzeitig mit ner Netzeinlage wegen Senkung, konnte ich JEDEN Deiner Tage identisch mitverfolgen.

    Fast schon unheimlich wie sich die „Schmerzen“ das Unwohlsein ähneln.

    Besonders dieser Druck im Stehen/gehen nach unten im Bauch ist so sehr unangenehm, dass es mich recht schnell wieder auf die Couch zieht.

    Ebenfalls dieses komische Gefühl am Steißbein, was sicher auch mit der Aufhängung des Netzes am Kreuzbein zu tun hat.

    Mit Schmierblutungen hält sich das alles sehr in Grenzen, bis jetzt nur bis Tag 7 nach der OP und am Tag 10 als ich beim FA war, aber auch nur einmal ganz kurz.

    Ich hab auch immer Schiss bei den Bewegungen, dass das Netz ausreißt und es zur erneuten Senkung kommen kan. Wenns dann zieht, frag ich mich oft, haste jetzt doch zu viel gemacht?.

    Eigentlich nicht, und jeder sagt auch, Geduld ist doch erst …. her.

    DAS ist gleub ich auch die größte Schwierigkeit der Frau, in diesem Moment so ausgebremst zu sein, und sich nicht wirklich wehren kann.

    Nun arbeite ich seit kurzem als Erzieherin in der KITA. Hab natürlich schon Bauchweh, wenn ich daran denke, wie lange ich ausfallen könnte.

    Aber ich werde die Krankschreibewochen doch recht aktiv dazu nutzen, um mich gezielt auszuruhen wenn der Körper Bescheid sagt…. Ich habe gott sei Dank ganz liebe Kollegen. Aber die zeit nach der OP auf Arbeit wieder wird mit Sicherheit ne neue Herrausforderung.

    Aber ich weiß ja jetzt, wann ich wann womit rechnen könnte, das hilft doch sehr.

    Dank Dir füe Deinen so super ausführlichen Bericht.

    Gefällt mir

    • Ich freue mich sehr, dass dir meine aufgeschriebenen Erfahrungen helfen können. Ich denke manchmal reicht es zu wissen, dass die ganzen kleinen Zieper voll normal sind. Ich habe vor und nach meiner OP lange gesucht und irgendwie nix gefunden. Zur vaginalen OP habe ich jede Menge Berichte gefunden, aber bei der LASH war da irgendwie Fehlanzeige und man kann ja nicht wegen allem beim Arzt anrufen. Deswegen mein Tagebuch.

      Gefällt mir

  32. Hallo Mekare,

    vielen, vielen Dank für deinen Blog! Ich bin durch Zufall beim Googlen darauf gestoßen. Er war mir in den Wochen nach meiner OP eine riesige Stütze 🙂

    Ich hatte Mitte Juli 2014 in der MIC-Klinik in Berlin eine LASH-Operation. Ich kann nur jede Frau ermutigen, die OP zu machen, wenn ihr dazu geraten wird. Auch die MIC-Klinik kann ich nur empfehlen. Ich fühle mich heute viel fitter und aktiver als vorher. Mein Myom war mehr als 10 cm groß und wuchs immer weiter in den Bauchraum. Ich hatte keine Blutungsprobleme, stattdessen drückte das Myom aber auf meine Blase und am Ende auch zusehends auf den Darm und mein Bauch stand am Ende auch mehr raus als früher.

    Bei mir ist bis heute alles wirklich sehr gut verlaufen. Trotzdem hat der Heilungsprozess doch seine Zeit gedauert. Jeder Körper heilt halt anders, das ist mir durch deinen Blog und die vielen Kommentare von anderen betroffenen Frauen klar geworden.

    Nach 4-5 Wochen war bei mir die Müdigkeit weg. Nach 5 Wochen bin wieder ins Büro arbeiten gegangen. Vorher konnte ich noch nicht wieder acht Stunden am Stück auf einem Stuhl sitzen ohne das es anfing an den Narben zu ziehen. Ich habe die ersten Wochen im Büro nur Röcke, Kleider oder Leggings getragen. Jeanshosen fand ich noch lange viel zu unbequem. Nach ca. 9-10 Wochen war die Bauchdecke vollkommen abgeschwollen.

    Ich hatte als komische Begleiterscheinung der OP genau wie du auch wochenlang mehr Durst. Außerdem hatte ich – vermutlich von der Jodbehandlung(?) lange total trockene, juckende Haut auf dem Bauch. Jedes schubbelnde Kleidungsstück führte trotz regelmäßigem Eincremen sofort zu blasigem Ausschlag. Aber das ist mittlerweile auch überstanden. Die Narben sind super verheilt, die beiden kleinen sieht man kaum noch, die große Narbe ist nur noch ein dünner Strich.
    Ich habe erst nach ca. drei Monaten wieder richtig Sport gemacht. Bis heute merke ich, dass mein unterer Rücken noch viel verspannter ist als früher, auch wenn ich fast täglich Stretching mache. Auch heute (nach fast vier Monaten) merke ich außerdem nach langem Stehen, langem Sitzen auf unbequemen Stühlen oder schwererem Tragen die Narben etwas und verspüre dann das dringende Bedürfnis, mich mal 10 Minuten hinzulegen und auszustrecken. Aber ich scheine zu den glücklichen Frauen zu gehören, die wirklich keine Monatsblutung mehr hat, was ich total super finde.

    Ich habe deine Texte in den letzten Wochen immer mal wieder zu Rate gezogen, wenn ich einen schlechten Tag hatte, um mich zu vergewissern, dass alles doch irgendwie normal bei mir verläuft. Denn nach Krankenhausentlassung und Fädenziehen bei der Frauenärztin war ich mit meinem Heilungsprozess ja wochenlang mir selbst überlassen. Das war schon etwas komisch. Ich habe in der Zeit der Heilung auch selbst angefangen Tagebuch zu schreiben. Das hat total geholfen. Denn die eigenen Angehörigen können ja irgendwann diese ganzen Gebärmutter-OP-Probleme auch nicht mehr hören 😉

    Noch mal vielen Dank für deinen Blog!

    Gefällt mir

    • Liebe Sophie,
      ich freue mich, dass du inzwischen alles gut überstanden hast und ich finde es toll, dass du auch so zufrieden mit der MIC Klinik warst.

      Und ja, ich weiß , was du meinst, das Umfeld ist sehr verständnisvoll, aber spätestens nach dem 10. Mal: Uh…irgendwie ziehts da komisch an der Narbe…verdrehen die dann auch die Augen 🙂

      Inzwischen habe ich nur mehr oder weniger regelmäßig Blutungen, auch mal mehr mal weniger, aber ich kann mich dahingehend zu keiner Konsewuenz, wie veröden oder weitere OP aufraffen. So lange das so bleibt, denke ich mir Pech gehabt, ohne OP hättest du auch noch ein paar Jahre Blutungen gehabt.

      Ich wünsche dir weiterhin alles Liebe und Gute und freu mich, dass mein Blog dir eine Hilfe sein konnte.

      Gefällt mir

  33. Hallo Mekare,

    meine OP liegt erst 15 Tage zurück.
    Mir ging es genau wie dir. Immer wieder Schmerzen, ein sehr schnell wachsendes Myom.
    Auch ich habe mich für die Gebärmutterhals erhaltende OP entschieden;-)
    Ich konnte schon am 2. Tag nach der OP heim und am 3. Tag bin ich schmerzfrei gewesen.
    Was mich aber echt nervt, ist dieser dicke und aufgeblähte Bauch.
    Ich quäle mich aber nicht mit Blähungen, daher wundert mich das er so dick ist!
    Hast du oder auch andere das selbe Problem gehabt?
    Und wann verschwindet dieses Ding wieder? Ich bin eine schlanke Frau, es ist also keine Speckschicht.
    Eher vergleichbar mit einem Bauch im ca. 5-6 Monat.
    Meine Jeans werde ich in nächster Zeit wohl nicht tragen können!

    Liebe Grüße
    Gabi

    Gefällt mir

  34. Hallo Mekare!
    Auch ich bin vor drei Wochen operiert worden. Hysterektomie vaginal mitsamt Hals und Eileitern. Drin geblieben sind nur die Eierstöcke.
    Bin auf deinen Blog gestoßen und lese immer mal wieder gerne, wie es an Tag X bei dir war. Natürlich kann man die OPs nicht eins zu eins vergleichen, trotzdem habe ich schon öfter „Trost“ hier gefunden.
    Im Augenblick bin ich in der Phase, jeden Toilettengang mit Spannung entgegen zu sehen. Na dem Motto: „Wundfluss? Wenn ja – blassrosa, dunkler oder gar durchsichtig?“ Kann es kaum erwarten, eines Tages mal wieder komplett ohne Slipeinlage zu sein.
    Viele Grüße und schöne Adventszeit! 😉

    Gefällt mir

    • Erstmal: Weiterhin Gute Besserung.
      Und ja, ich kenn das…Wochenlang immer noch mal gucken…kommt was oder nicht, welche Farbe hat es….bei jedem Zwicken erstmal fix zur Toilette und nachschauen…aber es lässt irgendwann nach 🙂

      Gefällt mir

  35. Hallo Mekare und all den anderen Frauen die ihre Erfahrungen gepostet haben!
    Ich hatte meine LASH am 26.11.14 nach einigem hin und her bei den Meinungen,ob GH erhalten oder nicht habe ich mich am OP Tag dazu entschlossen möglichst zu erhalten, wenn bei der OP nichts dagegen spricht. So wurde es auch gemacht. Zusätzlich zu den drei üblichen Schnitte bei der Bauchspiegelung habe ich einen Schnitt oberhalb des Schambeins da die GM wohl recht groß und verwachsen war (nach 2 Sectios) und einer Ausschabung im Sept. und einer Endometriumablation im Oktober !!Also ich bin Mittw. operiert worden hatte ab Do. eigentlich kaum Schmerzen und bin am Samstag nach Hause entlassen worden, mit der Auflage in der darauf folgenden Woche zur Nachktr.nochmals ins Klinikum zu kommen. Der größere Schnitt war bei der Nachktr.noch nicht ganz geschlossen und nach zwei weiteren Tagen hat mir der Hausarzt für 3 Tage ein kleines Klammerpflaster darauf gemacht und dann war alles gut. Ich hab dann allerdings am letzten Montag weil es mir ja gut ging und das Wetter so schön war bei uns wohl etwas viel gemacht…Fenster geputzt, etwas im Garten gewesen, Hundespaziergang etwas weiter ausgedehnt..abends kam dann die Quittung mit Schmerzen und am Mittwoch beim Ktr.Termin bei meinem Gynäkologen hatte ich echt schon Bedenken, dass etwas wäre. Er meinte aber sieht alles ganz gut aus und die Schmerzen kämen vllt. vom Darm bzw. ich hätte es wohl etwas übertrieben mit meinem Putzprogramm!!Tja richtig schmerzfrei bin ich immer noch nicht aber hab wirklich nicht viel gemacht und öfter auf dem Sofa gelegen. Mein Darm ist tatsächlich noch ein bisschen lahm, aber Kiwi am Morgen bringt ihn auf Trab! Ich denke inzwischen nach all den Beiträgen, die ich hier gelesen habe aber wirklich, man darf seinen Körper am Anfang nicht überfordern und sollte sich die Ruhe gönnen. Fällt aber echt schwer!! Jetzt warte ich mal den Ktr.Termin am Montag ab und hoffe es wird besser mit den Schmerzen die wie bei vielen immer mehr unten links sind..da war aber auch lt. Histologie eine Endometriose externa am linken Harnleiter vllt.ist dort einfach der Wundschmerz noch stärker. Jedenfalls finde ich es sehr gut, hier Erfahrungen anderer Frauen zu erfahren, das beruhigt mich fürs Wochenende schon ganz gut. Danke an alle und gute Besserung allen die noch ein bisschen leiden!

    Gefällt mir

  36. Hallo zusammen, ich bin froh diese Seite gefunden zu haben. Am 12.12.2014 wurde meine GM entfernt und die Eileiter. Der GM Hals blieb stehen. Seit gestern habe ich ein…ich weiß nicht genau wie ich es beschreiben soll….ein Reißen, ziehen, drücken im Unterleib. Meine Gyn ist natürlich seit gestern im Urlaub. Und ich hatte Panik. Nachdem ich das alles hier gelesen habe denke ich aber, das gehört wohl alles zusammen. In meinem Bauch ist ja schliesslich eine Großbaustelle. 🙂 .Großartige Schmerzen hatte ich nach der OP nicht. Deswegen hat mich diese seltsame Gefühl gestern komplett überrascht. Ich habe die halbe Nacht wach gelegen und immer wieder versucht, dieses Ziehen im Unterleib zuzuordnen. Das da eine schlaflose Nacht hinter mit liegt ist wohl klar- lächel. Und wie es so ist— einen Tag vor Hl. Abend- ist die Hälfte aller Gyn wohl im Urlaub. Ich denke – es ist der Heilungsprozess. In dieser Hoffnung euch allen – alles Gute und schöne Weihnachten

    Gefällt mir

  37. Danke für die tolle Seite hier*Einige Fragen die sich mir nach meiner Op stellten wurden hier beantwortet*Seit über zehn Jahren wusste ich um mein Myom. Kurzfristig schaffte eine homöopathische Behandlung eine Verkleinerung des Myoms.Vor fünf Jahren wurde es immer größer und mein Gynäkologe drängte auf eine GB Entfernung.Ich ignorierte seinen Rat, ignorierte das Myom und hoffte auf eine Verkleinerung wenn ich in die Wechseljahre komme. Mittlerweile bin ich 49 und in diesem Jahr ist das Myom auf einen Durchmesser von 15 cm gewachsen. Ich konnte es fühlen und im Liegen ich sehen. Die Beschwerden die ich hatte (häufiges Wasserlassen, Verstopfung, ausgiebige und schmerzhafte Blutungen, Rückenschmerzen mit Ziehen im Bein) ignorierte ich ebenso. Ich wollte auf alle Fälle meine Gebärmutter behalten und vor Allem mich auf gar keinen Fall operieren lassen. Angst die Kontrolle zu verlieren, Angst in der Narkose zu sterben, der ganze Quatsch halt den man sich vor einer Op einreden kann (nicht muss, gibt sicher auch Frauen die da abgeklärter ran gehen). Trotz über 80 km Entfernung von meiner Heimat habe ich mir eine Zweitmeinung in der Myom Sprechstunde des Gemeinschaftskrankenhaus Herdeke eingeholt. Auch hier wurde mir, wegen Größe und Sitz (ausserhalb und über grosse Fläche mit GB verwachsen) zu einer Entfernung geraten, auf meinen Wunsch hin hätten sie auch eine Entfernung nur des Myoms versucht, aber mit Bauchschnitt. Schweren Herzen und mit grosser Angst ließ ich mir einen Op Termin geben, hier war mein Mann mir eine grosse Hilfe, er organisierte alles und musste sich am Abend mein Gejammer anhören. Am 27.11.14 wurde ich operiert und drei Tage später durfte ich nach Hause.Bei mir wurde eine Lash gemacht, alles OK bis jetzt. Aber ich habe mich auch konsequent geschont bisher. Viel Sofa, Spaziergänge nach zwei Wochen, nix heben etc. Wenn es so bleibt bin ich Mitte Januar wieder Einsatzfähig im Beruf. Mein Thema war eher die Angst vor der Op und die Unzufriedenheit mit meinem Körper ein Myom zu erzeugen es aber nicht selber wieder aufzulösen. Schlechte Denkweise wie ich mir im Nachhinein eingestehen muss.
    Für mich war die liebevolle und Angst freie Atmosphäre in dem antroprosophischen Krankenhaus wichtig und sehr gut.
    Und die Unterstützung durch meinen Mann.

    Und wenn ich den Blog hier vor der Op gelesen hätte eure Erfahrungen sicher auch.

    Eine schöne nach weihnachtliche Zeit und einen guten Rutsch in das neue Jahr
    Gesa

    Gefällt mir

  38. Hallo hier meine Erfahrungen zur LASH OP
    Meine Gebärmutter wurde am 8.12.2014 in einer 3 Stündigen OP entfernt . Ich hatte leider auch Verwachsungen im Unterbauch die entfernt werden mussten.
    Der Katheter wurde am 2 Tag nach der OP entfernt . Die Drainage am 5 Tag.
    Am 16. 12. wurde ich aus der Klinik entlassen . Der erste Tag war heftig danach ging es bis zum 31 .12 da ging es los mit schlimmen Unterbauchkrämpfen noch schlimmer als bei de Regelblutungen vorher..
    In der Klinik wurde dann aber alles Kontrolliert und mir Schmerzmittel verordnet. Alles soweit zum aushalten bis in der Nacht zum 9 Januar. Da wurde ich mich heftigen Bauchschmerzen wach ich war nicht in der Lage mich aufzurichten..
    In der Klinik dann die Diagnose : Zyste die geplatzt ist / Freie Flüssigkeit im Bauchraum../ Pilzinfektion…
    Für mich ist eine Welt zusammen gebrochen so hatte ich mir das nicht vorgestellt.
    Und am 11 kam die Krönung Blutung ..
    Da ich zu dem geringen Prozentsatz gehöre da der Hals erhalten geblieben ist wo das passieren kann..
    Blutung 3 Tage danach wieder weg aber nur habe ich nach dem Sitzen wenn ich aufstehe und nachts auf der rechten Seite liegen geht nicht da sticht es unterhalb des Bauchnabels auf Höhe der Narbe. Enge Hosen was am Anfang kein Problem was geht auch nicht das sticht und zwackt ohne Ende…
    Im Moment hoffe ich nur das es bald vorbei ist so scheisse hatte ich mir das nicht vorgestellt…

    Gefällt mir

    • Oh Mann….da hast du echt voll daneben gefriffen.
      ich hoffe, das wars dann jetzt auch und dass es dir jetzt nur noch besser geht.
      Halt die Ohren steif und melde dich gerne wieder!!!

      Gefällt mir

  39. HAllo!
    Ich hatte im April 2013 meine Lash und war froh das ich dieses Tagebuch gefunden habe…es hat mir geholfen mit vielem fertig zu werden, da auch ich eine Kandidatin bin die ihre Blutungen behalten hat.
    Man hat mir damals gesagt das es eine Schmierblutung nicht übersteigen darf……tja als es dann roter wurde wurde auch meine Panik jedesmal größer. Einmal war ich an einem Wochenende im Krankenhaus weil ich einfach unsicher war….da sagte man das es nicht so schlimm sei wenn auch mal richtiges Blut käme….ein anderer Arzt der Vertretug hatte sagte dann ein paar MOnate später wieder was anderes……
    Ich hatte auch schon 2 Monate zwischendurch nichts mehr…….aber pünktlich zu Weihnachten bekam ich dann eine Blutung die so war wie meine früher….und da war auch wieder die Panik.
    Ich frage mich immer wie ich damals damit zurecht gekommen bin und warum ich es jetzt nicht mehr schaffe das aus zu halten.
    Zum Arzt mag ich garnicht mehr gehen…..die halten mich bestimmt schon für hysterisch…..Es wurde mir auch noch nie ein Angebot gemacht da nochmal was dran zu tun. Nun las ich hier von eine Verödung des GBH unter örtlicher Betäubung……hat das schon jemand gemacht?
    Wünsche allen alles Gute
    Elke

    Gefällt mir

    • Ja…so kenn ich das auch…gehst zum Gyn und sagst, also die Blutung liegt über Schmierblutung…Antwort: Kann nicht sein.
      Da ich ja einen Mensbecher benutze, kann ich aber auch Mengen angeben….na aj…und die waren halt im Rahmen einer geringen Blutung, ABER über Schmierblutung, die ja quasi nicht messbar ist. Ich hatte auch schon Mengen innerhalb einer normalen Blutung.
      Und diese Studien, dass nur 3-5 % meine ich war das, müssen ja auch von Anno Zwieback sein.
      Ich habe ja nicht mal was gefunden, was weit über das OP Datum hinausging.
      Also eigentlich glaube ich, die haben nur eine Handvoll befagt und das nach vielleicht 3 Monaten. So richtig längerfristige Studien habe ich noch nie gesehen, dafür aber inzischen sehr oft von Blutungen nach der LASH gelesen.

      Mir wurde auch eine Verödung angeboten, aber nee….danke.
      Muss ich nicht haben. Haben sie ja schließlich bei der OP auch gemacht. Dann hab ich wieder ewig Schmewrzen und möglicherweise für NÜSCHT?
      Nicht mit mir.

      Ich habe übrigens regelmäßig Schmerzen, wie vor der Periode, also starkes Ziehen etc. aber nur selten ne Blutung.

      Jetzt *toitoitoi* schon einige Monate nicht.

      Aber die Schmerzen werden bleiben, da dein „Inneres“ ja weiterhin den Hormonen unterworfen ist.

      Gefällt mir

      • Wie meinst DU das die Schmerzen werden bleiben …
        Ich dachte wenn die Gebärmutter draußen ist gibt es keine Krämpfe und Schmerzen mehr…
        So wurde mir das zumindest gesagt …
        Ich dachte es wäre nur die Anfangsphase

        Gefällt mir

      • Sämtliche Bänder und ja eben der GM Hals verbleiben ja. Und durch die Hormone ziehen die Bänder ja auch trotzdem weiter, und je nach Glück oder nicht, baut sich ja die Schleimhaut im GM Hals auf und dann wieder ab (Blutung).
        Manche spüren es sicher nur ganz sachte, ich z.B. habe nach wie vor starkes Ziehen.

        Gefällt mir

    • Die Risiken:
      Verletzung des Beckenbodens, dem ja eine nicht unwichtige Aufgabe gerade im Hinblick auf Inkontinenz zugeschrieben wird.
      Größeres Verletzungsrisiko des Harnleiters und der Harnblase.
      Du hast ja innen in der Scheide dann die Wundfläche, logischerweise hast du hier dann noch das Risiko auf Heilungsschwierigkeiten (so sind sie „Innen“), also Heilungsschwierigkeiten kann es immer geben.
      Mir persönlich hat der gedanke einer veränderten Scheide nicht so gut gefallen, ist aber sicher Geschmackssache.
      Es gibt sicher viele Frauen, die nicht mal wissen, wie das Innere der Scheide überhaupt aufgebaut ist…sich anfühlt…von daher, wie gesagt: Geschmackssache.
      Für mich war entscheidend der Beckenboden und die höhere Gefahr der Harnleiter/Blasenverletzung.

      Gefällt mir

  40. ….
    Auch ich lese immer wieder nach, wenn ich mir unsicher bin, wie es bei dir war.
    Ich hatte vor 17 Tagen meine LASH-OP. So ist alles gut verlaufen, allerdings habe ich seit 3 Tagen auch vermehrt Schmierblutungen.
    War bei meiner Ärztin, sie sieht kein Hämatom, keine freie Flüssigkeit im Bauchraum.
    Allerdings ein paar Bakterien als sie einen Abstrich machte.
    Was aber nicht verwunderlich wäre, da ich seit 10.1. Blutungen hatte, direkt im Anschluss daran die Ausschabung und 5 Tage später die LASH
    Habe nun 6 Zäpfchen bekommen und soll alle 2 Tage eins nehmen.
    Sollte nichts dazwischenkommen, brauche ich erst am 2.3. zu ihr, bis dahin bin ich krankgeschrieben.
    Trotzdem macht mich dieser blutige Ausfluss wahnsinnig. Sobald ich nur was rotes sehe, wird mir ganz anders, die altbekannte Panik steigt auf.
    Das seltsame ist, dass ich vermehrt morgens und abends die Schmierblutungen habe, auch nur beim Abputzen, so gut wie gar nicht auf der Binde.
    War es bei dir auch so?
    Danke für deinen Bericht und Deine Mühe
    Liebe Grüße aus Duisburg

    Gefällt mir

  41. Hallo in die Runde,

    bin heute zufällig auf die Seite gestoßen und finde sie hervorragend! Vielen Dank Mekare, dass Du so offen uns alle informierst. Meine OP war am 16.02.2015 via LASH. Am 21.02. wurde ich entlassen. Ich war so froh wieder zu Hause zu sein. Aber meine Güte, wie matt bin ich denn. Wo ist meine Kraft geblieben? Kochen ist nicht drin – und ich koche gerne, ehrlich. Sitzen während des Essens ist eine Qual. Ich habe es mir tagsüber nun im Gästezimmer bequem gemacht, weil ich doch flach liegen kann. Die Couch ist mir noch zu unbequem. Das geht nur abends 2 Stunden. Mein Bauch ist noch so dick wie im 6 Monat. Wann gibt sich das denn? Ich kann noch nicht mal eine weiter Jogginghose anziehen, weil selbst diese drückt. Am kommenden Donnerstag habe ich den ersten Termin bei meiner Gynäkologin und muss 30 km fahren bis ich bei ihr bin. Da mein Mann keinen Urlaub nehmen kann, muss ich alleine fahren. Hoffentlich klappt’s. Wie lange hast Du Dich denn schlapp, müde, matt und kaputt gefühlt? Hatest Du auch so einen dicken Bauch? Ich hatte vor der OP Wassereinlagerungen, obwohl meine Nieren völlig i. O. waren. Die GM war durch die Endometriose nach hinten geknickt. Jetzt habe ich das Gefühl wesentlich mehr Wasser lassen zu müssen. Hattest Du das auch?
    Herzlichen Dank für Dein ausführliches Tagebuch und Deine Mühe.
    Liebe Grüße aus Westerstede

    Gefällt mir

  42. Hallo Mekare,

    vielen herzlichen Dank für deinen ausführlichen Bericht. Mir steht die LASH in 19 Tagen bevor und ich gehe auch nach Berlin in die MIC, auch wenn es 370 km von meinem Lebensmittelpunkt entfernt ist, aber ich habe da ein gutes Gefühl.

    Mir wurde über 5 Jahre nur immer gesagt „Wir warten mal ab“ „Wir probieren mal dies und mal das“ und alles ohne Erfolg. Mittlerweile ist die GM voller Myome. Der Arzt in der MIC nannte es Rosinenbrötchen, bei meiner Ärztin war es nur 1 Myom…

    Vielleicht hätte man ja noch was retten können, bin ja erst 35.

    Dein Bericht hat mir geholfen, eigentlich wollte ich mit dem Zug zurückfahren, jetzt habe ich gerade organisiert das ich abgeholt werde und auf 2 Etappen nach Hause gebracht werde.

    Vielen Dank und ich melde mich sicher nochmal 🙂

    LG Katja

    Gefällt mir

  43. Hallo

    Also ich hatte am 24.3 meine Lash. Eierstöcke und GBH sind geblieben. Dein Blog hat mir super bei all meinen Bedenken geholfen. Danke dafür ! Nun habe ich aber doch eine Frage. Ich habe seit der OP IMMER schmerzen im Oberbauch unter den Rippen ein ziehen. Ist das normal ? Hatte das sonst noch jemand ? Würde mich sehr über eine Antwort freuen.
    Lg Susanne

    Gefällt mir

  44. Hallo!
    Hatte am 17.03. meine OP,ebenfalls im MIC in Berlin. Bin total begeistert von dieser Klinik, da lohnt sich auch eine längere Anreise. Da ist es fast schade, dass man nur 2 Nächte bleiben durfte 🙂
    Bei mir kam auch die GM raus, Eierstöcke etc. sind geblieben. Hatte ein sehr großes Myom (9cm) und eine stark vergrößerte GM. Auch wenn ich lange gezögert habe, bin ich nun doch zufrieden. War insgesamt bei 4 Ärzten, weil ich die GM unbedingt behalten wollte. Aber auch die Esmya-Therapie hat gar nix gebracht. Und die Beschwerten ( Blasendruck und Druck im Unterbauch)haben mich doch extem beeinträchtigt.Habe zum Schluss nur Kleider bzw. Jeans mit offenem Knopf getragen.
    Soweit geht es mir gut, leichtes Zwicken gelegentlich, aber ich will mich nicht beklagen. Auch nach der OP gab es bis auf leichten Schwindel und keine Probleme. Drainage wurde am Morgen nach der OP gezogen und damit ging vorwärts. Dank leichter Hiflsmittel der Schwestern klappte auch der Stuhlgang problemlos. Habe es mir auf der Couch gemütlich gemacht und werde da auch konsequent bleiben. Auch wenn man von außen nicht viel sieht ist innen ja doch eine anständige Wunde…und Wollmäuse und Wäscheberg laufen bekanntlich nicht weg. Merke auch recht schnell wenn ich zu lange rumstehe/laufe.
    Das Tagebuch hat mir in der Vor-OP-Zeit sehr geholfen, da man ja doch leicht neurotisch wird…leider.
    Danke und alles Gute!

    Gefällt mir

    • Ja…das ist das größte Problem: Man sieht nix von außen.
      Hätte man ne große Narbe…würde man sich auch mehr schonen.
      So legt man leider zu schnell schon los.
      Ich wünsche dir alle Gute, mach langsam !!

      Gefällt mir

  45. Hallo,
    super Tagebuch, man fühlt sich nicht mehr allein.
    Auch ich bin Ex-Patienten der MIC-Klinik. Super Klinik. Wenn Krankenhaus, dann dort. Meine Lash-Op liegt jetzt genau zwei Wochen zurück. Die wehenartigen Schmerzen, vor allem morgens, werden erträglicher. Auch eine Blasenentzündung ist im abklingen.
    Ich hab da ein Problem, das hier noch nicht aufgeführt wurde. Ich habe Berührungsschmerzen im Bereich des Schambeins, so der Bereich zwischen beiden Narben (also nicht an den Schamlippen). Das heisst, jede Berührung, wie beim Waschen oder die Berührung von Haut und Slip, löst einen oberflächlichen Schmerz aus. So auch beim Laufen, wenn Haut und Stoff aufeinander reiben. Aber wirklich nur oberflächlich. Das ist teilweise sehr schmerzhaft.
    Kennst du das auch oder sollte ich mal beim Doc nachfragen? Oder hast du ne Idee, was das sein könnte?
    LG

    Gefällt mir

    • Hallo Maria,
      also das was du beschriebst, kenn ich von meinem Kaiserschnitt her, da hatte ich auch eine so genannte Irritation, irgendwie fühlte sich der Bereich rund um die Narbe falsch an, teilweise war es Gefühllos/taub. Das kam durch die Nervenschädigung beim Schnitt. nach ca einem halben Jahr war das komplett weg. ich denke bei dir wird das so etwas sein. Aber nachfragen kostet ja nix.
      Erstmal weiter alles Gute!!!

      Gefällt mir

  46. Hallo Mekare,
    vielen Dank für deinen Blog, ich habe mich jetzt seit einiger Zeit daran entlang gehangelt! 🙂

    Ich (54) hatte heute vor 4 Wochen eine vaginale Hysterektomie und eine Scheidenraffung (Zystozele, Rektozele und Gebärmuttersenkung).
    Die OP verlief nach Aussage der Ärzte gut, ich hatte aber Schmerzen ohne Ende, Paracetemol, Ibuprofen, Novalgin, nichts half. Am Abend habe ich dann einen Cocktail bekommen, der mich immer wieder dahindämmern ließ.Die 3 Kinder zu entbinden war einfacher! 😉
    Am 4. Tag nach der OP durfte ich nach Hause, seit dem hänge ich durch. Vom Bett auf die Couch und wieder zurück, Sitzen und Stehen bzw. Laufen geht immer noch nicht lang. Seit einer Woche blute ich wieder, obwohl der Wundfluss schon weniger war. Ich war bei meinem FA und wurde belächelt: Alles normal, was wollen sie eigentlich hier, das Nahtmaterial fängt an sich aufzulösen, da blutet es halt stärker!! Meine taube Stelle im Bereich des Afters, die ich seit der OP habe, hat ihn auch nicht interessiert. Kommentar: Da haben sie was im Rücken, von der OP kommt das nicht. Habe nachher beim Gehen irgendwas wie Entschuldigung, dass ich gestört habe, gemurmelt. Muss mir wohl einen neuen FA suchen.
    Das ist jetzt eine Woche her, es blutet immet noch und ich lebe damit, mein Verbrauch an Damenbinden ist immer noch groß, Slipeinlagen reichen nicht. Kann mein Gejammer und mein Unvermögen kaum noch ertragen. Im Netz gibt es ständig nur Foren, in denen Leute berichten, wie gut es ihnen nach 4 Wochen wieder geht. MIR NICHT, ich fühle mich wie ein Jammerlappen. Mein Mann erträgt mich, aber ich merke, ich gehe ihm langsam auch auf die Nerven. Meine Umgebung teilt sich auf in die Schone-Dich-Fraktion, dass wird schon wieder, und die Interssiert-mich-nicht-mehr-Fraktion, nach 4 Wochen muss das doch wieder gut sein.
    So, Frust abgelassen! 😉 Jetzt geht es mir doch ein bisschen besser! 🙂 Dann werde ich mich wieder ablegen, der Hintern zwickt und der Bauch auch, wird immer noch hart.
    Sonnige Grüße aus Oberursel an alle Leidengenossinnen!!

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s